MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: Interview

Aston Martin holt Formel-1-Personal

Rückt ein Einstieg von Aston Martin als Motorenhersteller ab 2021 näher? Die Marke hat Personal mit Formel-1-Erfahrung verpflichtet.

Aston Martin ist weiterhin an einem Einstieg in die Formel-1-WM ab 2021 interessiert. Der britische Sportwagenhersteller, der ab der nächsten Saison als Titelsponsor der weiterhin von Renault befeuerten RB14 auftreten wird, hat in den vergangenen Monaten neues Personal eingestellt, das dabei helfen soll, einen Einstieg als Motorenhersteller zu prüfen. "Einige Leute, die ich zuletzt eingestellt habe, kommen von Ferrari", verriet Aston-Martin-Chef Andy Palmer.

"Das heißt, dass ich die nötigen klugen Köpfe habe, um einen Formel-1-Motor zu bauen", erzählte Palmer weiter und gab preis, dass das neue Personal in der Vergangenheit sowohl in der Formel-1-WM als auch in der Sportwagenproduktion gearbeitet hat. "Dadurch habe ich jetzt einen interessanten Mix an technischen Möglichkeiten", zeigte sich Palmer, der einem Formel-1-Einstieg unter gewissen Bedingungen offen gegenübersteht, erfreut.

"Ich bin mir sicher, dass wir die technischen Möglichkeiten hätten", gab sich Palmer selbstbewusst, schränkte allerdings sogleich ein: "Die Frage lautet, ob die Kosten für eine Firma wie Aston erschwinglich sind. Das ist der große Unterschied zwischen einer kleinen Firma wie Aston und den großen Jungs wie Renault oder Mercedes." An ersten FIA-Sitzungen, bei denen über das Motorenreglement ab 2021 gesprochen wurde, hat man aber bereits teilgenommen.

Am Freitag stehen weitere Gespräche zwischen der FIA und Liberty Media zu diesem Thema an. Am 7. November werden die vorhandenen Vorschläge in der Strategiegruppe dann auch mit den Rennställen diskutiert. Bereits jetzt herrscht größtenteils Einigkeit darüber, dass man das aktuelle Hybridsystem vereinfachen und die Kosten senken möchte. Das würde das neue Reglement auch für kleinere Hersteller wie Aston Martin interessant machen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: Interview

Weitere Artikel:

Reaktion auf Eklat-Statement

Colapinto reagiert auf Jeremy Clarkson

"Bestrafen, weil er Argentinier ist" - Mit diesen Worten hat Jeremy Clarkson bei der Formel 1 in Austin für Ärger gesorgt - Franco Colapinto reagiert nach dem Rennen

Was FIA-Präsident verraten hat

Neue F1-Antriebe schon 2030?

Kommt der V8-Antrieb schneller zurück als gedacht? Der FIA-Präsident kündigt für 2030 eine neue Antriebsgeneration an, aber ein Nebensatz sorgt für Zweifel

F1 vor Rückkehr nach Afrika

Deal für Ruanda kurz vor Abschluss

Die Anzeichen dafür, dass die Formel 1 2030 einen Grand Prix in Ruanda austragen wird, verdichten sich - WurzDesign plant Rennstrecke in der Nähe von Kigali

Was sich jetzt ändern soll

FIA eröffnet neue F1-Kommandozentrale

Kann künstliche Intelligenz für einheitlichere Entscheidungen in der Formel 1 sorgen? Die FIA setzt auf ein neues Kontrollzentrum mit moderner Technik