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Formel 1: News

Details zur Rückkehr nach Frankreich

Bei einer Pressekonferenz in Paris wurden Einzelheiten zum Comeback des Grand Prix von Frankreich nach zehnjähriger Pause bekannt.

Der Grand Prix von Frankreich kehrt nach einer zehnjährigen Auszeit in die Formel-1-WM zurück – auf einer Pressekonferenz in Paris bestätigte der französische Automobilclub, dass ein ab 2018 gültiger Fünfjahresvertrag für die Austragung der Rennen in Le Castellet unterschrieben wurde; einen genaueren Termin als "im Sommer" gibt es noch nicht.

Bei der Pressekonferenz, die in Anwesenheit von Renaults Formel-1-Geschäftsführer Cyril Abiteboul und McLaren-Rennleiter Éric Boulier stattfand, meinte Christian Estrosi, Präsident der Region Provence-Alpes-Côte d'Azur: "Wir sind sehr stolz auf die Rückkehr des Rennens nach zehn Jahren. Das ist ein großer Triumph für die Menschen, die sich dafür eingesetzt haben." Der ehemalige Motorradrennfahrer, der Mitglied der konservativen republikanischen Partei ist, widmete das Comeback des Rennens dem aus Nizza stammenden Jules Bianchi, der im Vorjahr nach einem schweren Unfall beim Grand Prix von Japan 2014 verstorben war.

Auf dem Circuit Paul Ricard in Südfrankreich, nunmehr eine moderne Teststrecke, gingen zwischen 1971 und 1990 auf verschiedenen Kursvarianten bereits 14 Ausgaben des Grand Prix von Frankreichs über die Bühne. Von 1991 bis 2008 fand das Rennen im provinzielleren Magny-Cours statt. Nach dem Rückzug der Formel-1-WM aus Frankreich sind zahlreiche Versuche, einen Grand Prix in der Nähe von Paris zu veranstalten, gescheitert. Die Gründe waren sowohl politische Meinungsverschiedenheiten als auch die ungeklärte Bereitstellung des benötigten Budgets.

Die Finanzierung wird nun aber von der Region Provence-Alpe-Côte d'Azur, der Gebietskörperschaft Var, der Stadt Toulon und dem französischen Automobilsportverband FFSA gestemmt, ohne auf staatliche Gelder aus Paris angewiesen zu sein, woran eine Neuauflage in der Vergangenheit stets gescheitert ist. Man rechnet damit, dass der Grand Prix über den Tourismus Gelder in Höhe von bis zu 65 Millionen Euro in die Kassen der Region spülen wird.

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