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Formel 1: News

Renault verschiebt Motor-Update

Fehlende Standfestigkeit: Renault wird das Update der Antriebseinheit nicht wie geplant Anfang Juni in Kanada, sondern erst kurz vor der Sommerpause einsetzen.

Das von Renault angekündigte Update der Antriebseinheit in der Formel 1 wird sich verzögern. Grund dafür sind Probleme mit der Standfestigkeit, die während der Prüfstandversuche aufgetreten sind. Nachdem der französische Hersteller bisher geplant hatte, den neuen Antrieb im Juni bei den Rennen in Montreal oder Baku erstmals einzusetzen, wird die neue Ausbaustufe nun erst im Juli an die Teams geliefert werden.

"Wir wollen das vor der Sommerpause machen, aber im normalen Rhythmus der Antriebseinheiten machen und möglichst mit Antriebseinheit drei einführen", sagt Renault-Sportchef Cyril Abiteboul gegenüber Autosport. Die meisten Teams planen im Mai bei den Rennen in Spanien oder Monaco regulär die zweite von vier pro Saison erlaubten Antriebseinheiten einzusetzen, das dritte Aggregat könnte dann vor der Sommerpause bei den Rennen in Silverstone oder Budapest eingebaut werden.

Derzeit seit der neue, leistungsstärkere Antrieb noch nicht einsatzbereit. "Das System ist noch etwas anfällig, das müssen wir noch in den Griff bekommen", gibt Abiteboul zu. "Wir stoßen an Grenzen, glauben aber, dass das in diesem Jahr eingeführte Konzept richtig ist", so der Franzose weiter, für den die Zuverlässigkeit der Antriebe höchste Priorität hat.

Trotz der Verzögerungen sieht Abiteboul sein Motorenwerk auf dem richtigen Weg. "Ich halte an meinem Ziel fest, den Rückstand auf Mercedes und Ferrari deutlich zu verringern", sagt er. "Derzeit sind wir noch nicht auf einem Niveau mit ihnen, aber wir haben einen Plan, wie wir das erreichen können." Allerdings verlangt diese Plan den Fahrern von Red Bull, Toro Rosso und dem Renault-Werksteam nun etwas mehr Geduld ab.

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