MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Hill: Mehr Verantwortung für Fahrer

Ex-Weltmeister Damon Hill glaubt, dass die Wahrnehmung vieler Fans ein Problem für die Formel 1 ist.

"Einige Leute haben noch immer den Eindruck, dass man [die Fahrer] einfach ins Auto setzt und sie dann nicht mehr viel machen müssen", erklärt der Champion von 1996 gegenüber der 'Daily Mail'. Dabei habe man heutzutage eigentlich einen sehr hohen Standard in der Formel 1.

Das sei für die Zuschauer aber nicht erkennbar, weil zu oft der Eindruck entstehe, die Fahrer seien lediglich von der Boxenmauer ferngesteuert. "Wenn ein Ingenieur sagt, dass man langsamer fahren soll, um die Reifen zu schonen oder so, dann ist das zuhause auf der Couch schwer zu verstehen", nennt Hill ein Beispiel. Als Fan erwarte man, dass die Piloten mit Vollgas fahren.

"Vielleicht müssen sie dem Fahrer wieder mehr Verantwortung geben", grübelt der mittlerweile 59-Jährige. "Aber das wollen [die Teams] nicht, denn sie haben mehrere Millionen Pfund investiert. Warum sollten sie riskieren, dass ein 20-Jähriger es vermasselt?", so Hill. "Momentan behandeln sie sie wie Kinder, die man nicht erwachsen werden lässt", zieht er einen Vergleich.

"Es ist so, als geht man mit ihnen zur Schule und erledigt ihre Hausaufgaben. Lasst sie einfach machen", fordert er und erklärt im Hinblick auf die jungen Fahrer: "Wir wollen sehen, ob sie es können. Und die besten Jungs werden es schaffen. Niki Lauda hat es geschafft. Alain Prost und Jim Clark auch." Jüngster Fahrer im aktuellen Formel-1-Feld ist Lando Norris mit gerade einmal 19 Jahren.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Emil-Frey-Team liefert Überraschung

Pinker Ferrari in der DTM!

Wieso der Emil-Frey-Ferrari in der DTM-Saison 2026 plötzlich pink ist, welcher Hochkaräter Jack Aitken nachfolgt und was aus dem geplanten dritten Auto wird

Nahost-Konflikt - Katar-GP

MotoGP plant Verschiebung statt Absage

Anders als für die Formel 1 plant Liberty Media für die Motorrad-WM angesichts des Konflikts am Persischen Golf keine Komplettabsage ihres Nahost-Rennens im April

Gerhard Berger über neue Regeln

Gerhard Berger: "Da wehrt sich etwas in mir"

Gerhard Berger will dem neuen Formel-1-Reglement eine Chance geben, betont jedoch, dass es für ihn gefühlt zu weit weg vom "klassischen Motorsport" sei