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Formel 1: News

McLaren: Keine Trennung von Alonso

McLaren-Boss Zak Brown dementiert die Gerüchte über eine Vertragsauflösung mit Fernando Alonso.

Das britische Magazin 'Motor Sport' hat diese Woche berichtet, dass Fernando Alonso seinen Vertrag als Rennfahrer für McLaren aufgelöst hat. Eine Behauptung, die das Motorsportunternehmen mit Sitz in Woking so nicht stehen lässt: Gerüchte über eine Trennung seien "Fake News", lässt McLaren-Boss Zak Brown ausrichten.

Der Journalistin Jenna Fryer teilt Brown mit: "Wir haben definitiv weiterhin eine starke und auch vertragliche Beziehung zu Fernando." Parallel dazu erklärt ein McLaren-Sprecher, dass die Story "nicht akkurat" sei und sich der Status der Beziehung zwischen McLaren und Alonso "nicht verändert" habe.

"Fernando bleibt ein McLaren-Botschafter", hält McLaren explizit fest, dementiert aber nicht die Behauptung von 'Motor Sport', wonach man sich darauf verständigt habe, dass Alonso in Zukunft keine Rennen mehr für McLaren bestreiten wird - sei es in der Formel 1 oder auch bei den 500 Meilen von Indianapolis.

Alonso hat gerade für Toyota zum zweiten Mal die 24 Stunden von Le Mans gewonnen und wird für den japanischen Automobilhersteller voraussichtlich auch bei der legendären Rallye Dakar an den Start gehen. Das Indy 500 ist das letzte Puzzlestück, das ihm noch für den Gewinn der "Triple-Crown" fehlt. Aber der nächste Anlauf wird eher ohne McLaren stattfinden.

Letztendlich scheiterte Alonso an der Qualifikation für das Indy 500 und verlor so ein weiteres Jahr für seine "Operation Triple-Crown". Nun, so heißt es, möchte er nichts mehr dem Zufall überlassen und stattdessen bei einem der etablierten Teams in Nordamerika andocken, um 2020 beim Indy 500 wieder ähnlich stark auftreten zu können wie 2018.

Alonso selbst würdigte die Gerüchte über eine Trennung von McLaren auf Twitter einer mit sechs Tränen lachenden Smilies und sechs Rufzeichen hinterlegten Nachricht: "Was für ein Tag!!! Dabei ist heute noch nicht mal 1. April oder so!!!" Darüber hinaus postete er die Hashtags #inventing und #clicks, um zu suggerieren, dass 'Motor Sport' die Meldung aus Profitgier frei erfunden habe.

Tatsache ist: Der 37-Jährige und McLaren-Boss Brown verstehen sich a) prächtig und arbeiten b) auch weiterhin zusammen. Das von Alonso gegründete Modeunternehmen Kimoa ist einer der McLaren-Sponsoren in der Formel 1. Und sollte McLaren eines Tages beispielsweise mit einem Hypercar in Le Mans an den Start gehen, ist eine Zusammenarbeit keineswegs ausgeschlossen.

Tatsache ist aber auch: Aktuell gibt es keine konkreten Pläne mehr für Alonso-Einsätze in McLaren-Rennautos. Besonders nicht in der Formel 1. Dieses Kapitel hat der neue Teamchef Andreas Seidl bereits in Le Castellet zugeschlagen. Dort erklärte der Deutsche, dass für Alonso entgegen bisheriger Annahmen 2019 keine Formel-1-Tests mehr geplant sind.

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