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Carlos Sainz: "Aktuell keine Chance" Mit Red Bull kann Ferrari nicht mehr mithalten
Motorsport Images

Carlos Sainz: Rückstand auf Red Bull & Mercedes ist größer geworden

Zwar konnte sich Ferrari in der WM auf Platz drei schieben, der Abstand zur Spitze ist aber größer geworden, sagt Carlos Sainz, der sich in Mexiko richtig wohlgefühlt hat

Zwar konnte Ferrari in Mexiko mit den Plätzen fünf und sechs eine gute Leistung zeigen und sich in der Konstrukteurs-WM an McLaren vorbeischieben, doch das Wochenende hat für Carlos Sainz gezeigt, dass die beiden Spitzenteams noch weiter enteilt sind. Konnte Ferrari etwa in Monaco oder Baku durchaus mit Mercedes und Red Bull mithalten, gibt es aktuell keine Chance.

"Seit Monaco sind eine Menge Dinge passiert. Die Topteams haben ihr Auto stark entwickelt, und man kann sehen, dass Mercedes und Red Bull einen größeren Abstand haben als zu Beginn der Saison", sagt Sainz.

Ferrari hatte in Monaco und Baku die Poleposition einfahren können und stand in Silverstone kurz vor dem ersten Sieg seit zwei Jahren, doch Mexiko hat den Abstand schonungslos aufgedeckt. Im Qualifying fehlten Ferrari knapp neun Zehntelsekunden, im Rennen kam Charles Leclerc 81 Sekunden hinter Max Verstappen ins Ziel, der zudem noch einige Spielchen veranstaltet hatte.

"Die Strecke hat unsere Schwächen einfach aufgedeckt", sagt Sainz. Doch zumindest war man am Wochenende stärker als Hauptkonkurrent McLaren. Die Überraschung war aus Sicht des Spaniers aber AlphaTauri, die mit Pierre Gasly Platz vier einfahren konnten. "Sie waren so schnell wie wir, vielleicht sogar eine Zehntelsekunde schneller", sagt er.

Gasly fehlten am Samstag nur knapp sechs Zehntelsekunden auf die Polezeit, wobei ihm Teamkollege Yuki Tsunoda Windschatten gespendet hatte. Im Rennen fehlte auch ihm als erstem Verfolger mehr als eine Minute auf den Rennsieger.

Sainz selbst ist mit seinem Rennen aber trotzdem zufrieden, denn zum ersten Mal seit langem hatte er sich wirklich zu 100 Prozent wohl im Auto gefühlt. "Ich würde nicht sagen, dass es sich wie ein erstes Jahr im Auto angefühlt hat", meint er. "Ich wusste, was das Auto macht, und ich wusste, wie ich es perfekt fahren kann."

"Auf anderen Strecken und in anderen Situationen fühle ich mich immer noch etwas eingerostet oder unerfahren, aber um ehrlich zu sein, fühlte ich mich [in Mexiko] wie zu Hause", so der Spanier weiter. "Ich wusste genau, was ich in jeder Kurve zu tun hatte und wie ich das Auto mit den Reifen fahren musste, und das zeigt sich auch an meiner Pace."

In der Konstrukteurswertung hat Ferrari jetzt 13,5 Punkte Vorsprung auf McLaren.

Motorsport-Total.com

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