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Nicht alle halten sich an Gentleman's Agreement: Perez hat Redebedarf Auch in Baku gab es vor einer fliegenden Runde Chaos
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Nicht alle halten sich an Gentleman's Agreement: Perez hat Redebedarf

Nachdem in Baku wieder einige Fahrer gegen das Gentleman's Agreement in der Outlap verstoßen haben, will Sergio Perez das Thema auf den Tisch bringen

Sergio Perez hat Redebedarf - und zwar über das Gentleman's Agreement in der Aufwärmrunde des Qualifyings. Eigentlich ist unter den Formel-1-Fahrern ausgemacht, sich einander nicht mehr zu überholen, kurz bevor es auf die fliegende Runde geht. In diesem Jahr gab es allerdings schon mehrere Verstöße gegen diese Vereinbarung.

Vor allem in Baku waren einige Fahrer auf der Suche nach Windschatten auf ihren eigenen Vorteil bedacht, was unter anderem den späteren Rennsieger Sergio Perez verärgerte. "Wir sind alle zur gleichen Zeit raus und haben Abstand gelassen. Aber einige haben dann überholt und sich nicht an das Gentleman's Agreement gehalten", sagte er. "Einige Fahrer können es respektieren. Aber nicht alle."

Der Mexikaner möchte dieses Thema noch einmal beim nächsten Fahrerbriefing ansprechen. "Wir sollten als Fahrer vielleicht mal darüber sprechen und etwas sensibilisiert werden. Wir sollten etwas respektvoller und uns bewusst sein, dass dies Schwierigkeiten für andere Leute verursachen kann", meint er.

"Es gibt einige Fahrer, die es wirklich respektieren und denen man wirklich vertrauen kann. Aber bei einigen kannst du das nicht", ärgert sich der Red-Bull-Pilot. "Es ist daher gut, das noch einmal auf den Tisch zu bringen und es zusammen zu diskutieren."

Ein Fahrer, der in diesem Zusammenhang in dieser Saison häufiger in der Kritik stand, ist Nikita Masepin. Der Russe hatte in Bahrain eine Schlange von anderen Fahrern überholt und in Barcelona sogar eine Strafe kassiert.

"Für mich ist die Situation klar", sagt er. "Aber in diesem Fall würde ich mich gerne an alle wenden, die mich kritisiert haben, und sie bitten, nun auch die Leute (die in Baku dagegen verstoßen haben; Anm. d. Red.) zu kritisieren. Denn wenn Regeln Regeln sind, sollten sie für alle Fahrer gelten", so der Haas-Pilot.

"Ich habe gesehen, dass es die besten Fahrer des Sports machen, wie Lewis [Hamilton] und Checo. Aber Diskussionen habe ich keine gesehen", sagt Masepin. "Schwamm drüber! Aber wir sollten einen Weg finden, den wir mit der Formel 1 gehen möchten."

Motorsport-Total.com

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