MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Ralf Schumacher: Imola "sollte eine Red-Bull-Strecke sein" Kann Max Verstappen in Imola seinen ersten Saisonsieg feiern?
Motorsport Images

Ralf Schumacher: Imola "sollte eine Red-Bull-Strecke sein"

Formel-1-Experte Ralf Schumacher rechnet in Imola mit einem engen Rennen zwischen Red Bull und Mercedes und sieht einen leichten Vorteil bei den Bullen

Beim Formel-1-Saisonauftakt in Bahrain musste sich Max Verstappen im Red Bull knapp geschlagen geben und wurde Zweiter hinter Mercedes-Konkurrent Lewis Hamilton. Winkt an diesem Wochenende beim Grand Prix der Emilia Romagna in Imola für den Niederländer der erste Sieg in dieser Saison?

"Also eigentlich sollte das eine Red Bull Strecke sein", analysiert TV-Experte Ralf Schumacher im Gespräch mit 'Sky'.

"Letztes Jahr war Verstappen auch schon wahnsinnig schnell, hatte eigentlich nur ein technisches Problem, sonst hätte man da schon einen vorne gesehen", erinnert sich Schumacher an das Rennen in Imola 2020, als der Red-Bull-Pilot mit einem Reifenschaden ausfiel. "Also da sehe ich einen Red Bull wieder leicht vorne."

Schumacher erwartet Red Bull vs. Mercedes

"Aber Mercedes hat nicht geschlafen, auch Bottas war im Rennen (2020) extremst stark unterwegs, wenn er seinen verpatzten Boxenstopp, wo er nichts für konnte, nicht gehabt hätte", hat Schumacher auch Mercedes für Imola auf der Rechnung. "Also Mercedes hat da auch noch was. Es wird bestimmt spannend zwischen den beiden."

Angesprochen auf Red-Bull-Neuzugang Sergio Perez, der sich das Leben bei seinem Einstand in Bahrain mit einem mäßigen Qualifying selbst schwer machte, sagt Schumacher: "Aber Perez hatte ja auch Pech beim letzten Mal. Da war ja im Qualifying das mit den Reifen schiefgelaufen."

Vom Potenzial des Mexikaners ist er überzeugt: "Perez hat die Pace, hat auch die Racepace. Das hat er gezeigt. Also das wird auch in Imola ganz anders aussehen, da bin ich mir sehr sicher. Also da werden wir diese vier Autos sehen."

Daumen drücken für Sebastian Vettel

"Hoffentlich auch für die italienischen Fans einen Ferrari, der ein bisschen besser ist. Sie sind ja in der Regel in Italien immer ein bisschen schneller, das ist eine extra Motivation. Und ich sag ja immer noch: Sebastian Vettel, da können wir nur die Daumen drücken."

Bei seinem Renndebüt mit Aston Martin war der Deutsche nach mehreren Strafen sowohl im Qualifying als auch im Rennen am Ende nicht über Platz 15 hinausgekommen. Teamkollege Lance Stroll schaffte es als Zehnter in die Top 10.

Motorsport-Total.com

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Nachbericht CaféKunstwerk Rallye Trophy 2026

Klassik-Rallye mit Alkotest-Schreckmoment

Don’t drink and drive ist bei einer Oldtimer-Rallye Ehrensache. Eine Fahrzeug-Crew ließ sich von einer Polizeikontrolle nur kurz abhalten, um schnell wieder weiter zu fahren. Bei den Oldtimern siegte ein Mazda, bei den Youngtimern ein Porsche.

Antonelli-Express rollt weiter

Glücklicher Sieg bei Madrids F1-Premiere

Weil ein unglückliches Boxenstopp-Timing bei McLaren Lando Norris den Sieg kostet, triumphiert Kimi Antonelli beim Grand Prix von Spanien 2026

Offiziell: GP-Distanz wird verkürzt

Formel-1-Rennen werden kürzer!

Die Formel-1-Kommission hat eine Verkürzung der Grand-Prix-Distanz jetzt auch offiziell beschlossen - Das Drei-Stunden-Limit für Rennen wird zudem aufgehoben

Hommage an Michael Schumacher

So sieht der Ferrari SF-26 in Monza aus!

Ferrari hat das Sonderdesign des SF-26 für den Großen Preis von Italien in Monza enthüllt: Die Farbgebung ist inspiriert vom 1996er-Boliden von Michael Schumacher

Auer schreibt Geschichte

Auer vorzeitig Endurance Champion!

Lucas Auer schrieb am Sonntag auf dem Nürburgring Geschichte: Mit seinen Winward Racing Teamkollegen Maro Engel (D) und Luca Stolz (D) gelang es ihm, erstmals in der Historie der GT World Challenge den Endurance Cup Titel vorzeitig einzufahren!