MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Sebastian Vettel wieder mit Red-Bull-Helm Sebastian Vettel zollt mit seinem Helm Dietrich Mateschitz Tribut
Aston Martin F1

Sebastian Vettel fährt wieder mit Red-Bull-Helm: "Danke Didi!"

Sebastian Vettel kehrt in Mexiko zu seinen Wurzeln zurück und wird zu Ehren von Dietrich Mateschitz mit einem Helm in seinen alten Red-Bull-Farben fahren

Back to the Roots heißt es für Sebastian Vettel beim Formel-1-Rennen in Mexiko. Der Deutsche, der vor allem früher für seine ständig wechselnden Helmdesigns bekannt war, wird am Wochenende zu seinem ursprünglichen Helm im Red-Bull-Design zurückkehren - obwohl er für Konkurrenzteam Aston Martin fährt.

Das Design ist eine Hommage an den kürzlich verstorbenen Unternehmensgründer Dietrich Mateschitz und trägt auch die Aufschrift "Danke Didi!". Vettel wurde schon zu Beginn seiner Karriere von Red Bull gefördert und fuhr in den Anfangsjahren daher auch stets mit dem Design des Getränkeherstellers.

Auch bei seinem allerersten Formel-1-Rennen, dem Großen Preis der USA 2007, das er für BMW-Sauber bestritt, fuhr er mit diesem Helmdesign, das zu seinem Markenzeichen wurde. Erst später im Team von Red Bull selbst fing Vettel an, regelmäßig wechselnde Helme zu benutzen.

Vettel gehörte neben Kollegen wie Max Verstappen oder Daniel Ricciardo zu jenen acht Fahrern, die am Sonntag vor dem Rennen in Austin besonderen Tribut für Mateschitz zollten, weil sie in ihrer Karriere mit Red Bull verknüpft waren. "Ich denke, der Einfluss, den Red Bull in den letzten 15 Jahren auf das Starterfeld hatte, war herausragend und wahrscheinlich beispiellos", sagt Vettel.

Mit Mateschitz verband ihn ein gutes Verhältnis, wie er betont. "Was ich heute wirklich schätze, ist, dass es immer auf Augenhöhe war, obwohl er deutlich erfahrener und weiser war als ich - vor allem zu Beginn", so der Deutsche. Daher sei es auch ein "echter Schock" gewesen, als er die Nachricht vom Tode Mateschitz' gehört habe.

"Für mich war er eine große Inspiration, weil er immer er selbst war. So viele Dinge sind in seinem Leben passiert und haben sich entwickelt und sind so groß geworden, aber es ist wirklich sein kreativer Geist, der diesen Weg geformt hat und diesen Weg bis zum Ende geformt hat."

Die Sportwelt - nicht nur der Motorsport - habe laut Vettel einen großen Verlust erlitten: "Die Marke hatte so einen großen Einfluss und hat Kids, Mädchen, Jungen, Männern und Frauen auf ihrem Weg geholfen und dabei geholfen, ihren Traum zu verwirklichen. Und das war alles Dietrich und die Idee, die er in seinem Kopf hatte, was er mit der Marke machen wollte. Und das hat er erschaffen", so Vettel.

Er zollt Respekt: "Das ist ein sehr, sehr großer Verlust für alle, die das Privileg hatten, ihn zu kennen und bei ihm zu sein. Er war extrem bescheiden, freundlich und hatte einfach ein gutes und großes Herz."

Motorsport-Total.com

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Wilder Singapur-Sprint

Russell-Crash & McLaren-Kollision

Max Verstappen siegt in einem wilden Singapur-Sprint, bei dem George Russell crasht, beide McLaren miteinander kollidieren und nur 13 Autos das Ziel sehen

F1 vor Rückkehr nach Afrika

Deal für Ruanda kurz vor Abschluss

Die Anzeichen dafür, dass die Formel 1 2030 einen Grand Prix in Ruanda austragen wird, verdichten sich - WurzDesign plant Rennstrecke in der Nähe von Kigali

F1 hält an Katar und Abu Dhabi fest

Jetzt droht der Super-GAU

Die Situation im Nahen Osten ist weiterhin mehr als fragil - Im schlimmsten Fall für die Formel 1 gewinnt Kimi Antonelli den WM-Titel 2026 auf der heimischen Couch

GTWC Portimao 2026

Riesenshow von Verstappen

Teamkollege Chris Lulham dreht die neuen Champions um, Verstappen macht im Schlussspurt 15 Plätze gut - GetSpeed-AMG holt ersten Gesamtsieg in der GTWC