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1. Training Monaco: Leclerc Schnellster Isack Hadjar erlebte den ersten schweren Einschlag in Monaco 2026
LAT Images

Hadjar sorgt für ersten heftigen Einschlag

Charles Leclerc zweimal in der Auslaufzone, Isack Hadjar spektakulär in der Leitplanke: Beim ersten Freien Training in Monaco wurde es turbulent

Charles Leclerc hat sich bei seinem Heimspiel in Monaco die erste Bestzeit des Wochenendes gesichert. Der Monegasse war in den Straßen des Fürstentums trotz zweier Ausritte in Mirabeau der Schnellste und holte in 1:13.978 Minuten die Bestzeit vor Ferrari-Teamkollege Lewis Hamilton.

Hamilton fehlten 0,226 Sekunden auf die Spitzenzeit seines Teamkollegen, weitere drei Zehntelsekunden lag Max Verstappen (Red Bull) zurück, der erster Verfolger der beiden Ferraris war.

Sein Teamkollege Isack Hadjar sorgte derweil mit einem harten Einschlag in der Schwimmbad-Schikane für eine Schrecksekunde und die rote Flagge. Er blieb dabei unverletzt.

Wer hatte den ersten großen Einschlag des Wochenendes?

Isack Hadjar sorgte rund 25 Minuten vor dem Ende für den ersten härteren Einschlag des Wochenendes. Der Red-Bull-Pilot hatte am Schwimmbad die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war am Ausgang in die Leitplanke eingeschlagen.

Allerdings war der Abflug für diese Stelle durchaus unüblich. Zwar sind in der Vergangenheit viele Fahrer an dieser Stelle eingeschlagen, allerdings waren diese meist über den Randstein gehoppelt. Hadjar bekam schon am Eingang Übersteuern und rutschte im 90-Grad-Winkel mit der Nase voran in die Streckenbegrenzung, wobei sein RB22 stark beschädigt wurde.

Der Franzose konnte unverletzt aussteigen. "Ich verstehe nicht, was da passiert ist", funkte er dabei an sein Team. Der Vorfall unterbrach die Session für einige Minuten

Gab es weitere Zwischenfälle?

Ja. Eine zweite rote Flagge ging auf das Konto von Fernando Alonso (Aston Martin). Vier Minuten vor dem Ende geriet sein AMR26 vor der Hafenschikane ins Schlingern und schlug außen an der Leitplanke an. Der Spanier konnte aber mit beschädigtem Frontflügel zurück an die Box fahren.

Zudem gab es einige kleinere Vorfälle. Ferrari-Pilot Charles Leclerc fuhr bereits auf seiner allerersten Runde in den Notausgang von Mirabeau, schlug aber nicht an - dasselbe wiederholte er vier Minuten vor dem Ende der Session. Teamkollege Hamilton erwischte es in der Sainte Devote, doch auch er konnte weiterfahren.

Bei Haas kam es teamintern zu Ärger zwischen Oliver Bearman und Esteban Ocon. Ocon fühlte sich auf seiner schnellen Runde zweimal von Bearman behindert, der wiederum nannte den Franzosen einen "Idioten".

Warum ist der Audi im Heck gelb?

Eine auffällige optische Änderung gibt es bei Audi, die statt Rot nun ein sattes Gelb im Heck haben. Gestern hatte der Hersteller einen neuen Supersportwagen vorgestellt: den Nuvolari. Das Modell trägt den Namen eines berühmten Rennfahrers der Vorkriegszeit: Tazio Nuvolari.

Nuvolari war dafür bekannt, bei jedem Rennen einen gelben Pullover zu tragen. Mit der Zeit wurde diese Farbe untrennbar mit seinem Charakter und den Eigenschaften verbunden, die er auf der Strecke verkörperte. Und dafür steht auch das Gelb auf dem Audi R26 in Monaco.

"Es gibt keinen besseren Ort, um dieses Erbe neu aufleben zu lassen, als Monaco", teilt Audi mit. "Ein Ort, geprägt von Rennsportgeschichte, Glamour, Risiko und Legenden. Eine Bühne, auf der die Vergangenheit noch immer lebendig wirkt, aber niemals alt. In Monaco steht Geschichte nicht still. Sie bewegt sich, sie strahlt und sie erinnert uns daran, woher wir kommen."

Motorsport-Total.com

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