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Flashback

In der Touren Wagen Classic lebt die Große Historie der DTM auch heute – live bei einem der ersten Motorsport-Events dieses Jahres auf dem Salzburgring.

Bernhard Schoke

Mittendrin – live dabei am Steuer der Boliden mit denen sie vor beinahe 30 Jahren ihre große Motorsport-Kariere begannen – einige der ganz großen Namen des Motorsports. Dazu gehörten auf dem traditionsreichen Kurs unweit von Salzburg beispielsweise aus österreichischer Sicht Dieter Quester oder Prinz Leopold „Poldi“ von Bayern, Altfried Heger, Harald Grohs, Armin Hahne und Kris Nissen.

Sie alle pilotierten die Boliden, mit denen sie auch schon Ende der achtziger oder zu Beginn der 90iger Jahre ganz vorn bei den Rennen der „alten“ Deutschen Tourenwagen Meisterschaft ganz vorn mitmischten.

Legendär die Zweikämpfe die sich dabei lieferten – auf dem Salzburgring ebenso wie auf den anderen Strecken mit ebenso klingenden Namen. Und daran knüpften sie mit beinahe ebensolcher Leidenschaft wieder an.

Faszinierend mitzuerleben, wie sie mit den Rennern von damals auch heute noch umgehen können. Eine Zeitreise für alle Beteiligten.

Von Aufbau der Team-& „Schrauberzelte“ am Donnerstag bis zum Fallen der schwarz-weiß-karierten Zielflagge am Rennsonntag.

Die Vorfreude war dabei insbesondere am Freitag besonders deutlich spürbar. Quasi ein Kribbeln von dem die Piloten berichteten, bevor sie das erste Mal in dieser Saison richtig – nach dem vorausgegangenen Test auf dem Nürburgring – richtig „ins Lenkrad greifen konnten“. Hitze in den klassischen Renn-Autos – bei Außentemperaturen am Freitag von 30 Grad im Schatten kamen im Innenraum schnell 50 bis 60 Grad zusammen – sekundär, wie Kurt Gfölter aus Vöcklamarkt, der sich mit Heger am Steuer abwechselte, erklärte.
Freude am Fahren statt den Piloten beinahe wörtlich ins Gesicht geschrieben – kaum anders wurde das breite Grinsen von den langjährigen Beobachtern gewertet. Ein Gesichtsausdruck, der auch bei den Live-Streams und Interviews, die Corona-bedingt breiten Raum einnahmen, beinahe eins zu eins für die Fans transportiert wurden und für breite Resonanz sorgten.

Die Action auf der Strecke, Samstag wie Sonntag, eindrucksvoll – die Galerie liefert dafür „einige“ stimmungsvolle Belege.

Ergebnis Samstag:
1. Otto Rensing (BMW M3 E30)
2. Steffen Gregersen (BMW M3 E30)
3. Armin Dellkamm (BMW M3 E30)

Ergebnis Sonntag:
1. Franz Straub (De Tomaso Pantera)
2. Steffen Gregersen (BMW M3 E30)
3. Kris Nissen (BMW M3 E30)

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