MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Flashback

In der Touren Wagen Classic lebt die Große Historie der DTM auch heute – live bei einem der ersten Motorsport-Events dieses Jahres auf dem Salzburgring.

Bernhard Schoke

Mittendrin – live dabei am Steuer der Boliden mit denen sie vor beinahe 30 Jahren ihre große Motorsport-Kariere begannen – einige der ganz großen Namen des Motorsports. Dazu gehörten auf dem traditionsreichen Kurs unweit von Salzburg beispielsweise aus österreichischer Sicht Dieter Quester oder Prinz Leopold „Poldi“ von Bayern, Altfried Heger, Harald Grohs, Armin Hahne und Kris Nissen.

Sie alle pilotierten die Boliden, mit denen sie auch schon Ende der achtziger oder zu Beginn der 90iger Jahre ganz vorn bei den Rennen der „alten“ Deutschen Tourenwagen Meisterschaft ganz vorn mitmischten.

Legendär die Zweikämpfe die sich dabei lieferten – auf dem Salzburgring ebenso wie auf den anderen Strecken mit ebenso klingenden Namen. Und daran knüpften sie mit beinahe ebensolcher Leidenschaft wieder an.

Faszinierend mitzuerleben, wie sie mit den Rennern von damals auch heute noch umgehen können. Eine Zeitreise für alle Beteiligten.

Von Aufbau der Team-& „Schrauberzelte“ am Donnerstag bis zum Fallen der schwarz-weiß-karierten Zielflagge am Rennsonntag.

Die Vorfreude war dabei insbesondere am Freitag besonders deutlich spürbar. Quasi ein Kribbeln von dem die Piloten berichteten, bevor sie das erste Mal in dieser Saison richtig – nach dem vorausgegangenen Test auf dem Nürburgring – richtig „ins Lenkrad greifen konnten“. Hitze in den klassischen Renn-Autos – bei Außentemperaturen am Freitag von 30 Grad im Schatten kamen im Innenraum schnell 50 bis 60 Grad zusammen – sekundär, wie Kurt Gfölter aus Vöcklamarkt, der sich mit Heger am Steuer abwechselte, erklärte.
Freude am Fahren statt den Piloten beinahe wörtlich ins Gesicht geschrieben – kaum anders wurde das breite Grinsen von den langjährigen Beobachtern gewertet. Ein Gesichtsausdruck, der auch bei den Live-Streams und Interviews, die Corona-bedingt breiten Raum einnahmen, beinahe eins zu eins für die Fans transportiert wurden und für breite Resonanz sorgten.

Die Action auf der Strecke, Samstag wie Sonntag, eindrucksvoll – die Galerie liefert dafür „einige“ stimmungsvolle Belege.

Ergebnis Samstag:
1. Otto Rensing (BMW M3 E30)
2. Steffen Gregersen (BMW M3 E30)
3. Armin Dellkamm (BMW M3 E30)

Ergebnis Sonntag:
1. Franz Straub (De Tomaso Pantera)
2. Steffen Gregersen (BMW M3 E30)
3. Kris Nissen (BMW M3 E30)

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

W17-Premiere im Regen

Mercedes-Shakedown in Silverstone

Der Mercedes W17 hat in Silverstone seine ersten Kilometer abgespult - George Russell durfte als erster Fahrer auf die nasse Strecke in Großbritannien gehen

"Vorfreude umso größer"

Habsburg fährt auch 2026 für Alpine

Während Mick Schumacher die WEC und Alpine in Richtung IndyCar verlassen hat, bleibt Ferdinand Habsburg für drittes Jahr im französischen Werksteam an Bord

24 Stunden von Daytona

Cadillac verliert Poleposition

Dem Action-Express-Cadillac #31 wurde die GTP-Pole zum Rolex 24 in Daytona aberkannt - Acura erbt die Pole, auch BMW in der GTD Pro bestraft

Auch Haas hat sein neues Formel-1-Auto bereits vor dem Barcelona-Test erstmals auf die Strecke geschickt - Oliver Bearman spulte in Fiorano die ersten Kilometer ab

24h Dubai 2026: Bericht

Vierter WRT-Sieg in fünf Jahren

WRT holt bei den 24 Stunden von Dubai 2026 einen weiteren Sieg - BMW in der Wüste unantastbar - Brutales Pech für Paradine Competition in letzter Stunde

Überarbeitetes Markenlogo

Honda präsentiert neue Power-Unit RA626H

Honda hat am Dienstag bei einer Präsentation in Tokio die neue Power-Unit für die Formel-1-Saison 2026 vorgestellt: Welchen Namen die Antriebseinheit tragen wird