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Gut aufgestellt

Die österreichischen Piloten und Teams präsentierten sich in den ersten vier Rennen der Nürburgring Langstreckenserie (ex VLN) mit starken Ergebnissen.

Bernhard Schoke

Allen voran das Duo Martin Ragginger und Klaus Bachler im optisch markanten türkis und blauen Falken Porsche. Sie nutzen gleich beim ersten Lauf die Gelegenheit, eine Basisabstimmung für ihren Boliden zu erarbeiten. Nicht nur für die weiteren Läufe, sondern vielmehr für das eigentliche Saison-Highlight, die 24 Stunden auf der legendären Nordschleife. Ausgefahren in diesem Jahr – Corona-bedingt – erst Ende September.

Langjährige Beobachter erwarten dann, dass die Hoch-Eifel gelegene Strecke noch mehr Wetter-Überraschungen bieten könnte, als bereits in den Vorjahren. Darauf stellte sich auch das Hofor Team mit dem Mödlinger Michael Fischer am Steuer ein. Zu dieser Jahreszeit könnten die Beteiligten alle vier Jahreszeiten innerhalb eines Tages erleben – einschließlich Aquaplaning und Nebel-bedingter Unterbrechungen des Rennes.

Sich als Pilot und Team auf diese besonderen Herausforderungen vorzubereiten, wird mit diversen Szenarien soweit wie möglich abgecheckt, damit „im Falle eines Falles“ auch die entsprechenden Daten zur Verfügung stehen, wenn es dann – in der Regel von jetzt auf gleich – darauf ankommt.
Dies hatte während der vorausgegangenen und aktuell am letzten Renn-Wochenende die österreichischen Piloten wie Reinhard Kofler im KTM X-Bow GT4 fokussiert. Er gewann die Klasse CupX, Laura Kraihamer wurde hier Zweite.

Die Gesamtwertung des 4. Rennens der NLS mit dem die ersten kompakte Saisonhälfte zu Ende ging, gewann das Duo Catsburg/Dusseldorp in einem BMW M6 GT3 vor ihren Markenkollegen Krognes/Pittard/Jensen und dem Mercedes-Trio Assenheimer/Baumann/Müller.
Der mit österreichischer Lizenz fahrende Marco Holzer wurde Neunter der Gesamtwertung und Sieger der Klasse SP9Pro/Am, in der Profis und Amateure sich einen Renner teilen.

In der Klasse Sp 10 standen gleich zwei Österreicher auf dem Stockerl: David Griessner ganz oben und Michael Fischer auf Rang drei. In der Teilnehmer-starken Klasse Cup 3 wurde Torsten Kratz Sechster. In der Gesamtwertung der Serie führt das Trio Brink/Leisen/Rink vor Philipp Stahlschmidt und Torsten Jung, da sie aufgrund des Reglements in ihren Klassen mit den der größten Anzahl von Starter die höchsten Punktwertungen für die Meisterschaft erhalten. Bestplatzierter Österreicher ist Michael Fischer auf Rang 17 von insgesamt 223 Startern in den Punkten.

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