MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Motorrad-WM: News

Ducati lässt Lorenzo für Honda testen

Honda-Testfahrten trotz laufenden Ducati-Vertrags: Jorge Lorenzo darf die RC213V schon diesen November in Jerez und Valencia testen.

Jorge Lorenzos Vertrag mit Ducati endet erst am 31. Dezember 2018, doch der Spanier wird dennoch die Erlaubnis bekommen, bei den Valencia-Testfahrten Mitte November sowie beim folgenden Test in Jerez für seinen neuen Arbeitgeber Honda aufs Motorrad zu steigen.

Die in der MotoGP-WM vertretenen Hersteller erlauben es Fahrern, die ein Team verlassen, in der Regel gleich nach Ende der Saison für ihre neuen Arbeitgeber zu testen. Dafür müssen allerdings die Verkleidungen neutral lackiert sein, um die Sponsoren des alten Rennstall nicht zu brüskieren, und auch Interviews sind tabu.

Als Lorenzo von Yamaha zu Ducati wechselte, durfte er die Desmosedici bei Testfahrten in Valencia pilotieren. Für einen Privattest in Jerez Ende November erhielt der Spanier dann aber keine Freigabe mehr. In diesem Jahr wird auch der Jerez-Test als offizieller Test eingestuft, weshalb Lorenzo die Freigabe von Ducati erhält und die Honda RC213V auch in Andalusien pilotieren darf.

Lorenzo wird Marc Marquez´ Teamkollege, indem er im Honda-Werksteam den Platz von Dani Pedrosa, der nach dem Ende seiner aktiven Karriere neuer KTM-Testfahrer werden könnte, übernimmt. Ducati besetzt den freien Platz mit Danilo Petrucci, der vom Satelliten- ins Werksteam aufsteigt.

Es wird vermutet, dass auch Andrea Iannone bei den beiden Nachsaisontestfahrten für seinen neuen Arbeitgeber fahren darf: Der Italiener wechselt von Suzuki zu Aprilia und wird dort Teamkollege von Aleix Espargaró.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Motorrad-WM: News

Weitere Artikel:

Kimi Antonelli holt nach China seine zweite Formel-1-Pole und verlängert die Mercedes-Dominanz - Max Verstappen verliert Teamduell und scheidet in Q2 aus

Zwischen Wachstum und Identität

MotoGP will keine F1-Kopie werden

Milliarden-Übernahme, Millionen Fans, aber kein Kurs Richtung Formel 1: MotoGP-Sportdirektor Carlos Ezpeleta erklärt, warum der Sport bewusst anders bleiben will

FIA-Meeting am Donnerstag

Welche Optionen hat die Formel 1?

Am Donnerstag trifft sich die Formel-1-Elite, um über die neuen Regeln zu reden: Doch was kann überhaupt kurzfristig verändert werden?

Teamchef macht Druck

Die FIA muss endlich handeln!

McLaren-Teamchef Andrea Stella deutet an, dass der Unfall von Oliver Bearman in Suzuka vermeidbar gewesen wäre - Eine "einfache Lösung" gebe es jedoch nicht