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Suzuki an Jorge Lorenzo interessiert?

Verlängert der Spanier bei Ducati, oder wird er Nachfolger von Iannone bei Suzuki? Die Japaner sollen sehr an ihm interessiert sein.

Bildquelle: Ducati Corse

Am Rande des Grand Prix von Argentinien ließ Ducati durchklingen, dass man derzeit noch nicht mit Jorge Lorenzo über einen neuen Vertrag für die Jahre 2019 und 2020 verhandelt. Der Spanier selbst will abwarten, wie sich seine Ergebnisse entwickeln. Mit Andrea Dovizioso gibt es jedoch bereits Gespräche. Ein Verbleib des Vizeweltmeisters ist sehr wahrscheinlich, wenn man sich bei den Gehaltsvorstellungen einigen kann.

Der Verbleib von Lorenzo bei Ducati ist hingegen ungewiss. Nach zwei Rennen 2018 hat der dreifache MotoGP-Weltmeister erst einen WM-Punkt auf dem Konto. In Termas de Río Hondo schaffte er es im Qualifying nicht über Q1 hinaus. Am Sonntag wurde im Warm-up eine Verkleidung mit "Winglets" angeschraubt. Man probierte viel, doch die Leistung wurde nicht besser.

Auch zu Beginn seiner zweiten Ducati-Saison bleibt der teuer eingekaufte Lorenzo also die klare Nummer 2 hinter Dovizioso. Sollten überhaupt Vertragsgespräche aufgenommen werden, wird er Gehaltseinbußen in Kauf nehmen müssen. Allerdings soll ein anderer Hersteller an Lorenzo interessiert sein: Suzuki.

Der Spanier soll bei den Teamverantwortlichen der Japaner rund um Davide Brivio die erste Wahl sein, um ab der nächsten Saison der Teamkollege von Álex Rins zu sein. Andrea Iannone wurde in seiner ersten Suzuki-Saison den Erwartungen als Nummer-1-Fahrer nicht gerecht, und auch zu Beginn des zweiten Jahres steht er im Schatten von Rins, der in Argentinien seinen allerersten Podestplatz in der MotoGP-WM erobern konnte.

Rins will bei Suzuki bleiben, das ebenfalls am 22jährigen Talent festhalten will. Der neue Vertrag ist noch nicht unterschrieben, es soll sich aber nur noch um eine Formsache handeln und demnächst geschehen. Nachdem man Maverick Viñales an Yamaha verloren hat, will Suzuki nicht auch noch einen zweiten vielversprechenden Junioren abgeben müssen.

Was Lorenzo betrifft, dürften die nächsten drei WM-Läufe entscheidend sein. Sollte seine Form besser werden, könnte ihn das überzeugen, trotz Gehaltseinbußen bei Ducati zu bleiben, doch auch bei Suzuki würde er vermutlich nicht sein aktuelles Honorar beziehen. Wohl aber sind bei den Japanern einige überzeugt, dass Lorenzos Fahrstil perfekt zur GSX-RR passen würde; deshalb will man versuchen, den Spanier zu einem Wechsel zu bewegen.

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