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Stard Project E schreibt Motorsportgeschichte
Foto: WorldRX

Stard Project E schreibt Motorsportgeschichte

Am Samstag schrieben Ken Block, Hermann Neubauer und Natalie Barratt Geschichte: Erstmals startete in der WM eín rein elektrisch angetriebenes Feld...

Noir Trawniczek

Während die Rallycross-WM an diesem Wochenende zwei komplette WM-Läufe absolviert und somit am Sonntag Lauf 2 in Angriff nimmt, bestreiten EuroRX und die neue elektrische Serie Project E mit den Stard-Einheitskits je einen Lauf über zwei Tage.

In der höchsten „Spielklasse“, der WorldRX, feierte der Champion der Jahre 2017 und 2018 Johan Kristoffersson (VW Polo) nach einem Jahr Rundstrecke mit Sebastien Loeb Racing mit einem Sieg ein standesgemäßes Comeback, dahinter landeten Mattias Ekström und Timo Scheider auf den Plätzen zwei und drei.

In der neuen Project E-Serie mit Einheits-Elektroantrieben von Stard, der international anerkannten Firma von Manfred Stohl, gab es eine unfreiwillige Redukton des Starterfeldes, da die Norweger nicht ausreisen durften, wovon Mads Östberg betroffen war, der einen Citroen C3 ERX pilotiert hätte.

Somit blieben drei Starter: Der legendäre Ken Block, Englands Natalie Barratt, die vor 13 Jahren ihr letztes Rennen fuhr und auch Rallyes absolvierte - womit sich der Kreis mit unserem Hermann Neubauer schließt - alle drei pilotieren einen Ford Fiesta ERX. Und alle drei schrieben gestern Geschichte - als erstes Rx-Feld mit elektrischem Antrieb. Wenige Wochen davor hat Manfred Stohl mit seinen Siegen in Ungarn und Geinbach bereits gezeigt, wie gut der Elektroantrieb im Rallycross funktioniert und wie stark man im direkten Vergleich mit den Verbrennermotoren ist.

Nach den ersten beiden Quali-Heats lag Ken Block mit 95 Punkten in Führung vor Neubauer (92) und Barratt (87).

Zu den Live Stream Zeiten für den Sonntag

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