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Erster Titel für KTM

In der Premieren-Saison des X-Bow geht ein Meistertitel nach Mattighofen: Herzschlag-Finale in Nogaro, Haase ist Sports Light-Champion.

Die Entscheidung zugunsten der Marke KTM war bereits gefallen, nicht aber die Antwort auf die Frage "Meister oder Meisterin?“ – Catharina Felser, Christopher Haase und Dennis Retera waren die Rivalen um den Titel.

Auf nasser Strecke egalisierten die österreichischen Roadster den PS-Vorteil der größeren Autos und qualifizierten sich ganz vorne.

X-Bow auf Pole Position

Felser sicherte sich Startplatz 8, Dennis Retera Position 5 und Haase die Pole Position – und zwar gesamt, noch vor den Autos der stärkeren Klasse!

Mustang, Aston Martin & Co. durften den X-Bow einmal von hinten betrachten.

Sie bekamen davon beinahe zuviel zu sehen: im 50minütigen „long race“ wurde Haase nach einem Motoraussetzer von der Strecke bugsiert. Eine Nullrunde also für Haase/Retera; Cathi Felser hingegen gewann die Klasse.

Retera entschied die Sports Light-Wertung in seinem Sprintrennen für sich, er kam insgesamt auf Platz 5. Damit war seine Saison 2008 beendet, für den zweiten Sprint stieg Haase ins Auto, Retera konnte nur noch zuschauen.

Fernduell

Und Haase schaffte genau dasselbe Resultat – damit war Dennis Retera in der Tabelle geschlagen.

Cathi Felser hatte in den Sprints mit dem Handling ihrer Autos zu kämpfen und konnte nicht mit voller Kraft mitmischen.

Sie wurde Achte bzw. Neunte gesamt, Vierte bzw. Dritte in der Klasse – das reichte in der Endabrechnung nicht.

Somit heißt der Champion der GT4 Sports Light 2008 Christopher Haase, vor Retera, Felser beendet das Jahr auf Rang 3.

Viel Potential für 2009

Die großen Rivalen in Nogaro waren die Donkervoort D8GT von Denis Donkervoort und Stephane Wintenberger.

Die niederländischen Renner kommen immer besser in Schwung, das lässt auf eine interessante Saison 2009 hoffen.

Dann soll diese Klasse übrigens "Supersports“ heißen. Wenn wie geplant 12 bis 15 Autos zusammenkommen, haben X-Bow & Co. ihre eigenen Rennen.

Stimmen

"Perfekte Arbeit von KTM und Reiter Engineering – das ganze Team hat mir diesen Titel beschert, ich bin einfach total happy“, freute sich der frischgebackene Champion der GT4 Sports Light.

Catharina Felser, die, quasi in letzter Sekunde, auf den dritten Platz der Gesamtwertung zurückgefallen war, zeigte sich als faire Verliererin, war die erste Gratulantin bei ihrem erfolgreichen Teamkollegen:

"So ist der Rennsport, es muss einfach alles zusammenpassen, damit sich ein Titel ausgeht. Aber ich habe das ganze Jahr über gezeigt, dass ich mit den Jungs mehr als nur mithalten kann – für die nächste Saison nehme ich mir viel vor!“

Engelhorn auf Rang 4

Bei den großen GT4 geht der Titel an Eric de Doncker aus Belgien im Mustang-Donnerbolzen. Dahinter platziert sich Alex Buncombe, der erst mitten in der Saison eingestiegen ist und mit dem Nissan 350Z starke Leistungen gezeigt hat.

In Nogaro holte sich der Brite nochmals zwei Laufsiege, darunter das 50-Minuten-Rennen. BMW-Fahrer Guido Kenis gewann ebenfalls einen Lauf, er wird Gesamt-Dritter.

Der Österreicher Klaus Engelhorn war in Nogaro nicht mehr am Start, er beschließt die Saison auf Platz 4, sein Jetalliance-Teamkollege Nikolaus Mayr-Melnhof auf Rang 9.

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