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Rallycross-ÖM: Sosnova

Rallycross-ÖM: Sosnova

Viel Wasser von oben sorgte für beim zweiten ÖM-Lauf und dritten Lauf zum FIA-Zonen-Pokal für eine wahre Schlammschlacht.

Da man bei Alois Höller bei der technischen Nachkontrolle das Fehlen einer Türverstrebung feststellte, wie auch beim Ungarn Harsány, fand sich kein Österreicher auf dem Stockerl, es gewann Kiss vor Kotán und Furko, also eine ungarische Division 1.

In der Division 1A durchfuhr Mario Petrakovits hinter dem derzeitigen EM-Dritten Zdenek Cermak die Ziellinie, wurde aber ebenfalls Opfer der Techniker, die bei der technischen Abnahme am Samstag eine Türstrebe vermissten, das Nachrüsten bis zur nächsten Veranstaltung forderten, ihn aber letztendlich auf den 6. Platz zurückstuften. Damit „erbte“ der Pole Piotr Tyszkiewicz den zweiten und der mit tschechischer Lizenz startende Fahrer aus Belarus, Aleksey Kobyak, den letzten Podestplatz.

Ohne Österreicher die Division 2, obwohl Thomas Strobl nach dem Protest von Castoral gegen Kotek bis zum Finale als Tabellenführender galt. Es gewann Castoral im Opel vor Kotek im Honda und Lukasz Tyszkiewicz, ebenfalls in einem Opel.

Jürgen Weiss war eindeutig der Mann, den es in der Division 4 zu schlagen galt – geschafft hat`s keiner. Am Ende strahlte Weiss (Sierra Cosworth 4x4) vor Erzrivalen Mihály Tóth (Mitsubishi EVO3) und Josef Iro (Lancia Integrale).

Im B-Finale fanden sich Thomas Hametner und Michael Albert wieder. Hametner erwischte einen Bombenstart und flog aus der dritten Startreihe an die Spitze. Nach und nach quetschten sich Klaus Freudenthaler (Seat/A), Karel Václavík (VW Golf/CZ) und Michael Albert im Nissan am BMW von Hametner vorbei.

Nach einem kleinen Fehler des Tschechen konnte Albert auf den zweiten Platz vorrücken, Freudenthaler-Albert-Václavík lautete die Reihenfolge im Ziel.

Das Team ist zufrieden mit den Plätzen 3 und 5 in der Division 4 bis 2.000ccm und freut sich auf den nächsten Lauf in Nyirad/Ungarn am 20.Juli – bis dahin wird weiter an den Autos geschraubt.

Michael Stoklassa macht am 31.Mai in Melk im Rahmen der Drift Challenge Austria 2008 genau das, womit er beim Rallycross seit Jahren beeindruckt, nämlich quer fahren. Standesgemäß mit einer Limousine aus dem Hause BMW.

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