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Suzuki-Cup: Pannoniaring

Hart umkämpftes Wochenende

Team und Teamchef wurden bei den Läufen 11 und 12 des Suzuki Motorsport Cup in Ungarn zu tollen Leistungen beflügelt.

Für das erste Rennen waren die Bedingungen schwierig, die auftrocknende Strecke verleitete zu Reifen- und Setup-Lotterien.

Die "Speerspitzen" von Heuer Racing im leider nur zehn Autos starken Feld am Pannoniaring bildeten der Prinzipal Thomas Heuer und Tabellen-Leader Herbert Karrer. Sie bekamen es mit Bernhard Auinger und Robert Pankl zu tun.

Karrer haderte etwas mit dem Handling seines ECO-Energy-Swift, kam von der Strecke ab und nahm etliches vom aufgeweichten ungarischen Erdboden mit – vor allem auf der Windschutzscheibe, was ihm Sichtprobleme einhandelte.

Heuer selbst war ebenfalls kurz neben der Fahrbahn; er sah es von der organisatorischen Seite, als zusätzlichen Arbeitsaufwand: "Unsere Autos haben ausgeschaut wie nach einem Rallycross, wir mussten einigen Gatsch herunterwaschen!"

Danach wurde Rad an Rad mit Pankl weitergekämpft: "Es war ein harter Fight bis ins Ziel!" – die schnellste Rennrunde und Platz 3 gingen an Thomas Heuer, Herbert Karrer kam auf Platz 4 über die Linie, dahinter Nicole Kern und Jörg Rigger in den beiden Wohnbau2000-Suzuki. Die Plätze 8 bis 10 wurden von Wolfgang Quidenus, Günther Wiesmeier und Tanja Fieg eingenommen.

Auch im Sonntag-Rennen notierte Thomas Heuer die schnellste Runde des Rennens. Er setzte Bernhard Auinger erneut unter Druck: "Wir sind zu fünft nebeneinander in die erste Kurve gegangen. Auinger war kurz in der Wiese. Heute habe ich ihn voll gefordert!"

Dessen Teamkollege Robert Pankl machte sich alsbald auch bemerkbar, ging an Heuer vorbei: "Es war ein hartes Überholmanöver. Dadurch habe ich den Anschluss an Auinger verloren."

Der Zweikampf zwischen Heuer und Pankl dauerte wieder bis zur Zielflagge an, Thomas Heuer begnügte sich dieses Mal mit Rang 3.

Herbert Karrer hielt sich den Großteil des Rennens hindurch auf der 4. Position. Nicole Kern ging mittlerweile an Jörg Rigger vorbei und wiederholte ihren 5. Platz des Vortages. Hinter den beiden etablierte sich Günther Wiesmeier; Tanja Fieg und Wolfgang Quidenus kamen auf Rang 9 bzw. 10 ins Ziel.

Im internen Duell der Fahrerinnen hatte diesmal also Nicole Kern im Wohnbau2000-Swift in beiden Rennen den Vorteil gegenüber Rally & More-Lady Tanja Fieg.

Kopf an Kopf in der Gesamtwertung: Herbert Karrer hält die Tabellenführung, aber Auinger hat gleichgezogen. Die beiden gehen als ex-aequo-Führende zu den nächsten Rennen. Nach einer Sommerpause für die Rundstrecken-Asse gibt es am 29./30. August ein Wiedersehen mit dem Pannoniaring.

Der nächste Rallye-Einsatz folgt bei der Rallye Weiz von 26. bis 27. Juni in der Steiermark.

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