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Formel 3 Euro Serie: Zandvoort

Spannendes Duell

In einem bis zur letzten Sekunde spannenden Duell konnte sich im zweiten Lauf António Félix da Costa (Motopark Academy) durchsetzen.

Fotos: DTM

Für den Portugiesen, der erst in dieser Saison in die Euro Serie eingestiegen ist, war es nach seinem Sieg am Nürburgring bereits der zweite Erfolg in diesem Jahr. Auf dem 4,307 Kilometer langen Circuit Park Zandvoort verwies Félix da Costa Signature-Pilot Laurens Vanthoor und Roberto Merhi (Mücke Motorsport) auf die Ränge zwei und drei. Trotz seines ersten punktlosen Rennens in diesem Jahr bleibt Edoardo Mortara (Signature) weiterhin Tabellenführer.

António Félix da Costa setzte seine Pole-Position in die Führung um und behielt diese bis zur Zielflagge. Dabei wurde er über weite Strecken des Rennens von Laurens Vanthoor unter Druck gesetzt, ließ sich aber zu keinem Fehler hinreißen.

Weniger erfreulich verlief das Rennen für Edoardo Mortara. Nach einer Kollision mit Marco Wittmann (Signature) und einem darauf folgenden Dreher fiel er bereits in der Anfangsphase des Rennens mit großem Rückstand ans Ende des Feldes zurück. Er kämpfte sich mit schnellen Runden zwar wieder bis auf Platz elf nach vorne, für die Punkteränge reichte es jedoch nicht mehr.

António Félix da Costa (Motopark Academy): „Dieses Rennen war härter als vor zwei Wochen bei meinem ersten Sieg am Nürburgring. Ich habe mich darauf konzentriert, den Abstand zu Laurens konstant zu halten und gut aus den Kurven herauszukommen, damit er keine Chance für einen Angriff hat.“

Laurens Vanthoor (Signature): „Ich wollte eigentlich gewinnen, aber auch Rang zwei ist letztendlich in Ordnung. Nachdem ich Carlos Muñoz in der Anfangsphase überholt hatte, konnte ich schnell auf António aufschließen. Obwohl ich während des Rennens verschiedene Dinge probiert habe, um ihn zu überholen, hat er mir keine Chance für einen Angriff gegeben.“

Roberto Merhi (Mücke Motorsport): „Von Platz vier auf Rang drei ist nicht so schlecht, obwohl mein Ziel war, noch weiter vorne zu landen. Im Laufe des Rennens hatte ich gehofft, dass António und Laurens mehr miteinander kämpfen würden, damit ich den Anschluss an das Duo hätte finden können.“

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