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SCC: Most

Saison-Highlight der Sports Car Challenge

Ende August steht für die SCC der Höhepunkt der Saison vor der Tür: In Most ist man wieder im Rahmen des Czech Truck Prix am Start.

Vom 27. bis zum 29. August werden die Fahrer der SCC vor großem Publikum ihr motorsportliches Können unter Beweis stellen. Letztes Jahr siegten Gerd Beisel (Norma Nissan) und Siegmar Pfeifer im PRC BMW. Mit dem Sieg am Samstag gelang Pfeifer eine echte Überraschung. Wird es dieses Jahr wieder eine Überraschung geben oder setzt Mitch Mitländer (Norma Nissan) seine Siegesserie fort?

Konkurrenz könnte er aus dem eigenen Team bekommen, denn Gerd Beisel möchte im neu aufgebauten Norma Nissan in Most wieder in das Geschehen eingreifen. Damit hätte das RWT Racing Team gleich zwei heiße Eisen im Feuer.

Walter Pedrazza ist aber nach den letzten Auftritten der hauseigenen Neukonstruktion, dem PRC WPR 60 Turbo, guter Dinge. Der erste Podestrang von Sabrina Hungerbühler zeigte das Potential, das in dem Fahrzeug steckt, auf. Im Gegensatz zu ex-Champ Wolfgang Payr sammelte die Schweizerin nun schon einige Rennkilometer und wartet nach den vielversprechenden Ansätzen auf den ersten Sieg.

Ihr Landsmann Bruno Küng hinterließ in den ersten Rennen im PRC BMW einen starken Eindruck. Mitländer hatte mit dem PRC-Piloten das eine oder andere Mal hart zu kämpfen, um den Sieg nicht aus den Händen zu geben. Drei Nullrunden auf dem Nürburgring und beim letzten Lauf in Oschersleben vereitelten eine bessere Ausgangsposition um den Titelkampf.

Somit liegt es an den Piloten der in diesem Jahr besonders stark besetzten Division 2 Tabellenführer Mitländer den Titel doch noch streitig zu machen. Mit 161 Punkten führt der ehemalige Formel-3-Vizemeister Sven Barth im Ligier die klasseninterne Wertung an. 31 Punkte liegt er zwar hinter Mitländer, doch ein Ausfall könnte das Blatt noch einmal wenden.

Zünglein an der Waage ist dabei Thorsten Rüffer. Der Division 2 Sieger aus der Vorsaison verlor aber durch einen Motorschaden an seinem Norma Honda in Oschersleben wertvolle Punkte. Wenn sich Barth keinen Fehler erlaubt, kann auch eine Siegesserie den Normapiloten nicht mehr vorbeispülen. Dahinter liegen Gerhard Münch (Norma Honda) und Mirco Schultis (PRC Honda) dicht beieinander.

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