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Reife(n)prüfung und P6 für Binder

Rene Binder ließ sich trotz Prüfungsstress nicht davon abhalten, in Assen wieder an den Rennen des hart umkämpften Formel-3-Cup teilzunehmen.

Die Prioritäten liegen in der heißen Phase seiner Reifeprüfung zwar etwas anders, was einen Rene Binder jedoch nicht davon abhalten konnte, auch in Assen wieder einen achtbaren 6. Platz im hart umkämpften Formel-3-Cup einzufahren. Schon ab Donnerstag steht im belgischen Zolder die nächste Herausforderung an ...

Den 6. und 7. Meisterschaftslauf am Sachenring hatte er wegen einer Prüfung noch "schwänzen" müssen, doch bei den 'Back-to-back'-Rennen von Assen und Zolder wollte der 19jährige aus dem Team Jo Zeller Racing unbedingt wieder dabei sein.

"Es ist nicht immer einfach, die volle Konzentration zu bewahren, deshalb bin ich auch froh, wenn das Thema Schule in zwei Wochen dann hoffentlich endgültig erledigt ist. In Assen hatte ich diesmal mit akuten Reifenproblemen zu kämpfen, weil ich im Qualifying leider etwas zu aggressiv unterwegs war. Von daher war der 6. Platz im ersten Rennen für mich absolut in Ordnung."

Nach der schwierigen "Reife(n)prüfung" in Holland, die im zweiten Rennen dann auch noch in einem Dreher endete, möchte der ehrgeizige Zillertaler am kommenden Wochenende in Zolder gerade dem "schwarzen Gold" seine verstärkte Aufmerksamkeit widmen.

"Um ganz ehrlich zu sein, ist die Sache ziemlich komplex: Wenn man nämlich, so wie ich in Assen, mit einem uralten Satz aus Spa ins Qualfying gehen muss und damit fast drei Sekunden hinter der späteren Bestzeit liegt, wird es schwierig, das Limit mit frischen Reifen neu auszuloten. Wir werden also in Zolder versuchen, unser Basis-Setup bestmöglich hinzubekommen, damit wir gleich den ersten neuen Satz, der uns am Freitag zur Verfügung steht, optimal nutzen können. Eine gute Ausgangsbasis am Freitag ist die halbe Miete, und wenn der alte Satz zum Aufwärmen im Qualifying wieder nichts taugt, fahre ich damit nur mehr ein kurzes Outing, damit ich nicht den Rhythmus verliere."

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