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GT Masters: Hockenheim

GT Masters: Hockenheim

Fotos: motioncompany

Das ADAC GT Masters-Finale glänzte mit 38 Supersportwagen und trat erstmals mit einer Markenvielfalt von zehn verschiedenen Herstellern an.

Der St. Margarethener Hari Proczyk und sein Teamkollege Dominik Baumann hatten sich beim Saisonfinale einen Verbleib in den Top-10 der Gesamtwertung sowie bestes SLS-Team zu werden als Ziel gesetzt.

In den beiden Freien Trainingssitzungen waren die beiden Gize-Piloten allerdings mit den Rängen 28 und 21 nicht zufrieden.

Auch im Qualifying ist ihnen das richtige Setup nicht gelungen, was schließlich nur zu den Startplätzen 12 und 29 führte. Mit dieser Ausgangsposition räumte man sich wenige Chancen auf Punktezuwachs in der Meisterschaft ein.

Das erste Rennen begann für Startfahrer Baumann recht turbulent. Mit einem guten Start erkämpfte er sich mehrere Plätze bis zur Spitzkehre der ersten Runde. Dort wurde er auf der Innenseite von einem Teamkollegen unsanft getroffen und verlor dadurch wieder die gutgemachten Plätze.

Nach einem sauberen Stint kam er auf Position 12 liegend zum Pflichtboxenstopp, der wieder perfekt funktionierte. Hari Proczyk hatte darauffolgend mit einem sehr nervösen, übersteuernden Auto zu kämpfen und sich durch aggressive Fahrweise leider die Hinterräder zerstört.

Den Speed der vorderen Kontrahenten konnte er dadurch nicht mitgehen und so konzentrierte er sich seine Position zu verteidigen. Schließlich wurde es ein 7.Platz, mit dem er sehr zufrieden sein konnte. Es war dies die insgesamt zehnte Top-10-Platzierung in dieser Saison.

Beim zweiten Rennen hatte Startfahrer Hari Proczyk auf seinen ersten Kilometern alle Hände voll zu tun. Es gab in der Anfangsphase des Rennens sehr viele kleine Kollisionen, wobei Proczyk auch des Öfteren von Kontrahenten Lackaustausch fabrizierte. Bereits auf Platz 15 liegend erfolgte der Pflichtboxenstopp, der wieder tadellos funktionierte.

Teamkollege Baumann hatte leider in seinem Stint Probleme mit der Elektronik (ASR). In seiner zweiten Runde blockierten seine Hinterräder beim Anbremsen zur Spitzkehre. Dadurch verlor er vier Plätze und musste sich hinter einer Gruppe einreihen, an der er lange nicht vorbeikam. Schließlich wurde es der 15.Platz, der angesichts des schlechten Startplatzes völlig in Ordnung ging.

Vor allem die Beständigkeit des Mercedes, des Teams sowie der beiden Piloten ist erwähnenswert, denn in allen 16 Rennen sah man jedes Mal das Ziel.

„In der Premierensaison von Mercedes bester Pilot in der Meisterschaft zu werden, ist für mich schon etwas Besonderes“, so ein strahlender Proczyk. Damit konnte er nicht nur die restlichen acht Mercedes-Piloten hinter sich lassen, sondern auch Fahrer mit klingenden Namen wie Frentzen, Ammermüller oder Zuber.

Nach dieser überaus erfolgreichen Saison freuen sich Proczyk und Baumann mit dem Team Heico Motorsport sowie allen Sponsoren der Saison 2011 auf das nächste Jahr, wo sie wieder im ADAC GT Masters an den Start gehen werden.

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