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Lechner das Maß der Dinge

Auch in Silverstone ist Lechner Racing nicht zu schlagen: Sieg für Rene Rast, Platz drei für Norbert Siedler. Jetzt führt man in beiden Tabellen.

Foto: Lechner Racing

Lechner Racing ist im Porsche Supercup weiterhin auf Erfolgskurs unterwegs: Beim fünften Lauf der Saison im britischen Silverstone gab es für die österreichische Mannschaft durch Sieger Rene Rast (D) und den Drittplatzierten Norbert Siedler (A) neuerlich zwei Podiumsplätze.

Der Grundstein für dieses herausragende Ergebnis wurde bereits im Training gelegt: Mit einer echten „Traumrunde“ stellte Rene Rast seinen Lechner-Porsche auf die Pole Position, Norbert Siedler komplettierte als Zweiter die erste Startreihe im Zeichen von Lechner Racing.

Während Rast seine Pole Position im Rennen in die sofortige Führung ummünzen konnte, kam Siedler nicht so gut weg und fiel auf den vierten Rang zurück. In der Folge ließ der Tiroler einmal mehr seine Kämpferqualitäten aufblitzen und arbeitete sich auf das Podest zurück.

Ganz vorne hielt Rene Rast den vor allem gegen Rennende stark aufkommenden Briten Nick Tandy auf Distanz, nach einem Fehler des Lokalmatadors in der vorletzten Runde war der dritte Sieg des Deutschen in Folge perfekt.

Damit übernahm der Titelverteidiger auch die Führung in der Meisterschaft, Norbert Siedler liegt auf dem vierten Platz.

Auch in der Teamwertung hat Lechner Racing jetzt die Nase vorne.

„Ein großartiger Tag: Nach dem schwierigen Saisonbeginn sind wir mit der Tabellenführung in der Fahrer- und in der Teamwertung jetzt da, wo wir sein möchten. Beide Fahrer haben heute einmal mehr tolle Leistungen gezeigt: Der dritte Sieg von Rene spricht ebenso für sich wie der dritte Podiumsplatz von Norbert im fünften Rennen."

"Darauf bin ich ebenso stolz wie auf meine Mannschaft, die einen tollen Job gemacht hat“, freute sich Teamchef Walter Lechner über die Spitzenplätze.

Diese sind für den Salzburger aber auch eine Bürde: „Ab jetzt sind wir die Gejagten – und aus Erfahrung wissen wir, dass das die Aufgabe nicht unbedingt einfacher macht."

"Nun geht es richtig ans Eingemachte, die nächsten Rennen auf dem Nürburgring und in Ungarn werden ein hartes Stück Arbeit“ – so Walter Lechner.

Siedler auf dem Podium

Im traditionsreichen "Home of British Motor Racing" hat sich Norbert schon immer sehr wohl gefühlt. Nach Platz 4 im Vorjahr glückte gestern erstmals der Sprung aufs Siegespodest:

"Ich ärgere mich zwar noch immer über meinen schlechten Start, durch den ich von Position 2 auf 4 zurückgefallen bin, aber am Ende ist der dritte Platz natürlich ein tolles Ergebnis. Ich hatte die Hausherren Tandy und Edwards hier sogar noch etwas stärker eingeschätzt, von daher war ich von unserer Konkurrenzfähigkeit wirklich sehr positiv überrascht."

"Ein großes Kompliment geht natürlich an meine Mannschaft, Lechner Racing, die uns wieder ein tolles Auto hingestellt hat. Wir haben gestern die Führung in der Team- und Fahrerwertung übernommen, und auch mir selbst fehlt da unterm Strich 'nur' ein dritter Platz auf die Spitze."

Mit 16 Punkten Rückstand auf den Halbzeitführenden Rast belegt Norbert derzeit Rang 4 im Zwischenklassement. Auf den drittplatzierten Tandy fehlen ihm nur 3 Zähler, was wiederum -Rennergebnissen ausgedrückt - einem 13. Platz entsprechen würde:

"Es wird wieder extrem knapp, aber ich fühle mich gut in Form und werde weiterhin Druck machen. Vielleicht kann ich in zwei Wochen am Nürburgring, wo ich auch in der F3000 schon einmal gewonnen habe, wieder um den Sieg mitkämpfen."

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