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Supermoto-ÖM: Melk

Das Finale der Winkelmesser

Am kommenden Wochenende feiert die Supermoto-ÖM ein Grande Finale – in der S1 gibt es gleich drei Titelkandidaten, auch in der S Open fällt die Entscheidung.

Foto: Supermoto Intercup

Die österreichische Supermoto Staatsmeisterschaft geht am Wochenende vom 10. und 11. September in die sechste und letzte Runde der Saison 2011.

Der traditionell schnelle Kurs auf dem ÖAMTC Wachauring Melk ist Jahr für Jahr ein Highlight der Supermoto-Saison. Mit vollem Speed biegen die Piloten hier von der Start-Ziel-Geraden ab. Neben den Meisterschafts-Entscheidungen hat dieses Racing-Wochenende aber noch mehr zu bieten: KTM X-Bow Renntaxi-Fahrten Samstag und Sonntag und die Sausebrause Race Party mit DJ und Feuerwerk am Samstagabend runden das Programm ab.

In der auf 450ccm Hubraum beschränkten Klasse S1 führt nach wie vor Hannes Maier (OÖ/KTM) die Gesamtwertung an. Er hat mittlerweile komfortable 31,5 Punkte Vorsprung auf seinen Teamkollegen Lukas Höllbacher (OÖ/KTM), der seinerseits 3 Punkte vor Rudolf Bauer (OÖ/Yamaha) liegt. Die drei werden die Titelentscheidung wohl unter sich ausmachen, denn der viertplatzierte Flo Wedenig (W/Honda) liegt trotz einer grandiosen Saison bereits außerhalb der Titel-Reichweite.

Die hubraumoffene Klasse S Open wird zwar auch von Hannes Maier angeführt, allerdings sitzt ihm sein Teamkollege Lukas Höllbacher mit nur drei Punkten Rückstand im Nacken. Jochen Jasinski (D/Husaberg) wird in den Kampf um den S Open Titel 2011 wohl nicht mehr eingereifen können, 34 Punkte Rückstand auf Höllbacher sind an einem Rennwochenende nur sehr schwer gut zu machen. Vielmehr wird hier der Kampf um Platz drei in der Meisterschaft noch spannend. Rene Esterbauer (S/KTM) kommt immer besser in Fahrt, wenn er beim Final-Wochenende um 9 Punkte mehr als Jasinski auf sein Konto buchen kann, darf er seine Comeback-Saison durchaus als gelungen bezeichnen.

Die Piloten der Nachwuchsklassen werden ebenfalls erst in Melk die Gesamtsieger ausmachen. Zwar führt in der Auner S3 Junioren ÖM nach wie vor Manuel Stehrer (S/KTM) mit dem Punktemaximum, Marcel Renzl (OÖ/KTM) ist aber noch nicht völlig außer Reichweite. In der Jugend ÖM fighten die Oberösterreicher Bernhard Hitzenberger und Robert Gattinger (beide KTM) um den Gesamtsieg.

Gattinger liegt um einen Punkt vorne, während Kim Adlhart (OÖ/KTM) in Melk für eine Sensation sorgen könnte: ihr feheln im Moment nur 12 Punkte auf den Meistertitel, womit noch die Chance auf den ersten weiblichen Supermoto-Staatsmeister der Geschichte besteht!
Neben den Klassen der österreichischen Meisterschaft stehen in Melk auch die Amateure wieder am Start. In vier Klassen ist jede Könnens- und Motivations-Stufe gut aufgehoben, ganz gleich ob vorsichtiger Neueinsteiger oder ambitioniertes Talent am Sprung in die ÖM.

Am Samstag, 10. September, finden die Trainings für alle Klassen statt, während der Sonntag (11. September) für die Finalläufe sowohl der ÖM als auch der Amateure reserviert ist.

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