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Porsche Carrera Cup Asien

Ragginger-Show in China

Martin Ragginger siegt auch am Sonntagvormittag im Porsche Carrera Cup Asien, im Rahmen des F1-GP. Am Wochenende kommt er nach Österreich…

Österreich aktuell wohl erfolgreichster Motorsportler hat wieder zugeschlagen: Martin Ragginger, Pilot des goldenen Porsche 911 GT3 Cup des Eagle Teams hat heute im Vorfeld des Formel 1 Grand Prix von China auch das dritte Saisonrennen des Porsche Carrera Cup Asien gewonnen.

Damit behält der 25-jährige Salzburger seine weiße Weste und führt die Meisterschaftstabelle des asiatischen Porsche-Markenpokals weiterhin mit dem Punktemaximum an.

Doch nicht nur in Fernost, auch in Europa hat Österreichs „Motorsport-Weltenbummler“ noch viel vor: Bereits am kommenden Wochenende nutzt „Raggi“ einen Gaststart beim Porsche Alpenpokal, um sich Zuhause in Österreich auf den baldigen Saisonstart der ADAC GT Masters vorzubereiten.

Wenn’s läuft, dann läuft’s: Auch bei seinem dritten Auftritt im Rahmen des asiatischen Porsche-Cup-Championats hatte Martin Ragginger für die Konkurrenz kein Nachsehen und gewann in souveräner Manier. Der 25-jährige Salzburger verbucht damit bereits den dritten Sieg im dritten Rennen des Porsche Carrera Cup Asien. Alle bisherigen Saisonrennen zusammengerechnet feiert Ragginger den vierten Sieg im fünften Rennen.

Sieg vor zehntausenden jubelnden Zuschauern

Dass der heutige Triumph für Martin dennoch besonders Gewicht besitzt, liegt nicht zuletzt an der beeindruckenden Kulisse im Vorfeld der Formel 1: Zehntausende Fans jubelten „Raggi“ bei seiner Machtdemonstration zu.

„Es ist ein unglaubliches Erlebnis, vor zehntausenden Zuschauern zu gewinnen. Das Feedback auf den Porsche-Markenpokal hier in China ist unglaublich positiv“, so Martin, der unmittelbar nach seinem eigenen Rennen erste Reihe fußfrei den Sieg von Fernando Alonso miterlebte.

Perfektes Package als Grundlage für die Siegesserie

„Auch im vergangenen Jahr war ich meistens ganz vorne mit dabei, aber das Auto lief nach dem schweren Crash in Zhuhai nie ganz perfekt. Das ist nun ausgeräumt. Dazu kommt die Regeländerung, wonach auch die Startaufstellung für beide Läufe eines Wochenendes im Qualifying ausgefahren wird. Ich kann deshalb auch im zweiten Rennen voll angreifen, anstatt mich durch einen Pulk langsamerer Fahrer kämpfen zu müssen“, erklärt Martin Ragginger die Bausteine für seinen Erfolgslauf.

Nach drei Läufen liegt er mit 62 Punkten in der Zwischenwertung des Porsche Carrera Cup Asien souverän in Führung, zehn Punkte vor Verfolger Earl Bamber aus Neuseeland.

Porsche Alpenpokal als Vorbereitung auf die ADAC GT Masters

Doch es wäre nicht Martin Ragginger, würde er sich auf seinen jüngsten Erfolgen ausruhen: Bereits am kommenden Wochenende steht das nächste Highlight auf dem Programm – und zwar auf dem Red Bull Ring in der Steiermark!

Den dortigen Saisonauftakt des Porsche Alpenpokals nutzt Raggi als Vorbereitung auf den baldigen Start der ADAC GT Masters: In der „Liga der Supersportwagen“, die heuer von 9. bis 11. August erneut in der Steiermark gastiert, wird Martin gemeinsam mit Robert Renauer für das renommierte Team Herberth Motorsport an den Start gehen.

Renneinsatz beim Super GT Race am Samstag

Bereits während des offiziellen Alpenpokal-Testtages am Donnerstag wird Martin den Porsche 911 GT3 R um den Red Bull Ring pilotieren. Und als echter Racer nimmt er gemeinsam mit seinem Teamkollegen Robert Renauer auch beim Super GT Race am Samstag teil – dem Höhepunkt jedes Alpenpokal-Rennwochenendes.

Das einstündige Rennen findet am Samstag, dem 20. April von 10.30 bis 11.35 Uhr statt. Der Eintritt ist frei – Zuschauer haben damit die Möglichkeit, einen der seltenen Renneinsätze Martins auf heimischen Boden kostenlos zu erleben...

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