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Rallye Dakar 2013

Die ersten Dünenketten warten

Bereits am zweiten Tag der Rallye Dakar stehen die Teilnehmer vor großen Herausforderungen: Rund um Pisco warten zwei Dünenketten.

Am zweiten Tag warten auf die Teilnehmer der Rallye Dakar große Herausforderungen. In den vergangenen Jahren wurde rund um Pisco in der Endphase des Marathonklassikers gefahren. Große Sanddünen machten die Aufgaben für die Fahrer nicht einfach. Auch die Navigation spielte eine große Rolle. Diesmal wird rund um Pisco schon am zweiten Tag gefahren. Insgesamt müssen alle vier Kategorien 242 gezeitete Kilometer zurücklegen. Dazu gibt es eine Verbindungsstrecke über 85 Kilometer. Es könnte sich bereits die Spreu vom Weizen trennen.

Auf der zweiten Etappe betreten die Teilnehmer teilweise bekanntes Terrain und teilweise Neuland. Die Hitze in der peruanischen Wüste stellt nicht nur den Menschen vor eine Herausforderung, sondern auch die Fahrzeuge. Die Motortemperatur muss genau im Auge behalten werden. Sollte man im Sand steckenbleiben, so sind Schaufeln eine große Hilfe. "Wohl und Wehe liegt in den Dünen stets eng beisammen", weiß Giniel de Villiers, der die Dakar im Jahr 2009 gewonnen hat. "Deswegen darf man auch diese Prüfung definitiv nicht unterschätzen und muss jede einzelne Sekunde hellwach sein."

Sein Beifahrer Dirk von Zitzewitz ergänzt angesichts der langen Wertungsprüfung, die zwei Dünenketten bereitstellt: "Ich rechne mit einem mittleren Schwierigkeitsgrad sowohl für Fahrer als auch für uns Navigatoren. Dennoch gilt es, seine Sinne beisammen zu haben und zusätzlich für die folgenden Tage zu schärfen. Denn dann wird es ernst." Auch wenn die zweite Etappe ihre Tücken hat, so ist sie dennoch nur der Auftakt für die erste schwierige Dakar-Woche.

In der Autokategorie haben Carlos Sainz und Nasser Al-Attiyah beim kurzen Auftakt den Speed ihres neuen Buggys unter Beweis gestellt. Da die Vorbereitungszeit mit dem neuen Wagen sehr kurz ausgefallen ist, wird der Sonntag der erste Härtetest unter Wettbewerbsbedingungen sein. Für die Gesamtwertung wird auch das X-raid-Team mit geballter Kraft ihre Stärke zeigen. Bei den Motorrädern ist das Feld ausgeglichen.

Nach dem ersten Tag liegen die Topfavoriten noch eng beisammen. Francisco Lopez (KTM) wird als Erster den Tag vor Frans Verhoeven (Yamaha) eröffnen. Vorjahressieger Cyril Despres hält mit seiner Werks-KTM den fünften Platz. Das Husqvarna by Speedbrain-Team ließ es am Samstag noch ruhig angehen und ist weiterhin in Schlagdistanz zur Spitze.

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