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Rallycross-ÖM: Wachauring/Melk

40 Jahre Wachauring

Der Wachauring in Melk feiert seinen 40 Geburtstag mit der Rallycross Challenge Europe, die Nennliste ist bereits voll.

Leopold Freistätter
Foto: Johanna Weiß

Der Saisonauftakt auf dem Wachauring in Melk bricht alle Rekorde. Schon vor dem ersten Nennschluß ist das Starterfeld mit nahezu 80 Nennungen voll. Durch die Premiere der Rallycross Challenge Europe ist das Interesse aus dem Ausland groß. Piloten aus zehn Nationen werden am Start stehen und freuen sich auf die Veranstaltung auf dem Wachauring. Alleine aus Österreich kommen zwölf Neueinsteiger.

Wieder mit dabei ist der mehrfache Staatsmeister Peter Ramler im Seat Leon. „Ich plane einige Läufe zur ÖM. Ich bin beruflich sehr eingespannt, ob sich die ganze Saison ausgehen wird kann ich heute noch nicht sagen“, hält sich der Niederösterreicher bedeckt. Bei den Supercars trifft er neben ausländischer Konkurrenz auf die beiden Ford-Piloten Alois Höller und Jürgen Weiß.

Alois Höller hat auch heuer wieder in erster Linie die heimische Meisterschaft und die FIA Zonenmeisterschaft zum Ziel. „Vielleicht werden wir uns etwas in die ungarische und tschechische Meisterschaft auch noch einmischen, das wären weitere Optionen für die neue Saison“, so Höller bei der Pressekonferenz am Wachauring.

Ein ähnliches Programm hat Melk-Veranstalter Jürgen Weiß vor: „Ich werde neben den Läufen zur ÖM und zur FIA-Zonenmeisterschaft auch noch den Lauf zur Rallycross Challenge Europe im belgischen Maasmechelen im August bestreiten.“ Mit Matthias Schörgenhofer wird bei den Supercars auch ein Neueinsteiger mit von der Partie sein. Rallycross ist für ihn völliges Neuland. Er war einige Zeit als Mechaniker in der Szene unterwegs und startet nun mit einem VW Golf selbst. In seinem Terminkalender stehen alle Läufe zur ÖM.

Ein Problem haben alle Piloten allerdings gemeinsam. Sie werden beim Saisonauftakt mit wenig Erfahrung am Start stehen, denn die Wetterlage verhinderte bisher alle Tests.

In der Super 1600 tritt der Oberösterreicher Klaus Freudenthaler zur Titelverteidigung an. Mit dem völlig überarbeiteten Skoda Fabia möchte er die Titel aus dem Vorjahr wieder holen. Ein ehrgeiziges Programm, geht es dabei doch neben der ÖM und der FIA-Zonenmeisterschaft auch um die Krone im tschechischen und polnischen Championat.

Mario Leonhardsberger im Honda Civic möchte heuer um den Titel bei den Supernationals mitfahren. Das machte der junge Mann aus Dorfstetten bei der Pressekonferenz klar. „Im Vorjahr habe ich keine komplette Saison bestritten, aber heuer bin ich mit voller Motivation dabei.“

Die Fans werden am Wachauring wieder voll auf ihre Kosten kommen, dafür hat der Veranstalter in bewährter Weise gesorgt. Im Rahmen des „race of old champions“ werden Rallycross-Legenden unter dem Motto „40 Jahre Wachauring“ einen Team-Wettkampf mit Serienautos bestreiten. Ganz besonders freut sich der Veranstalter, dass Jimmy Riegler, der jahrzehntelang die „Stimme des Wachaurings“ war, das Legendenrennen moderieren wird.

Für Action wird auch die Driftshow sorgen, bei der unter anderem Ing. Günther Denk sein Können zeigen wird. Als stimmungsvoller Auftakt für die Fahrerpräsentation wird die österreichische Bundeshymne erklingen. Gespielt wird sie von Matthias Simoner, der Gitarrist in der Band von Christina Stürmer ist.

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