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WTCC: Sears Point

Nächste Saison wesentlich interessanter

Der Honda-Motorsportdirektor William de Braekeleer freut sich über den Gewinn der Marken-WM und glaubt, dass die WTCC-Saison 2014 noch spannender wird.

Das große Saisonziel ist erreicht: Honda hat den Titel in der Hersteller-Wertung der WTCC geholt. Und das so frühzeitig wie noch keine andere Marke in der Geschichte der Meisterschaft seit 2005. Entsprechend groß ist die Freude im Lager des japanischen Herstellers, der erst zum Jahresbeginn zur WTCC gestoßen ist. Umso wertvoller ist dieser Triumph, wie William de Braekeleer betont.

"Wir freuen uns natürlich sehr. Vor allem, wo es uns gelungen ist, den Titelgewinn mit einem Sieg zu fixieren", sagt der Motorsport-Direktor von Honda in Europa im Gespräch. Er fügt hinzu: "Ich freue mich aber noch viel mehr, wenn ich die bisherige Saison betrachte. Es ist ja unser erstes Jahr und wir haben neben den beiden Laufsiegen bereits zwei Pole-Positions und zwölf Podestplätze erzielt."

Mit dieser Ausbeute dürfe seine Mannschaft sehr zufrieden sein. "Der Titel ist daher eine Belohnung für die tolle Arbeit aller Beteiligten Italien, Japan und Ungarn", meint de Braekeleer. Neben dem Honda-Werksteam hat schließlich auch der ungarische Kunden-Rennstall Zengö seinen Teil dazu beigetragen, dass Honda schon in Sonoma jubeln darf - mit fünf Podestplätzen von Norbert Michelisz.

Auch diese Leistung erfährt nun ihre Anerkennung: "Das war natürlich eine große Hilfe", sagt de Braekeleer und merkt an: "Wir haben unseren Kunden stets die gleiche Behandlung zukommen lassen wie dem Werksteam." Davon habe man sich auch in den Vereinigten Staaten von Amerika wieder überzeugen können, wo alle drei Honda-Piloten jeweils einmal an der Siegerehrung teilnahmen.

Doch wie ist der Titelgewinn 2013 eigentlich zu werten? Die Konkurrenz war schließlich überschaubar: Lada war der einzige Gegner von Honda in der Hersteller-Wertung. "Natürlich: Je mehr Konkurrenz du hast, umso wertvoller ist ein Titel", meint de Braekeleer. "Deshalb freuen wir uns schon auf das kommende Jahr und die weiteren Saisonen, die vor uns liegen. Dann dürfte es wesentlich interessanter zugehen."

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