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Bergrallyecup: Arzberg/Passail Hermann Blasl, Opel, Bergrallyecup

Comeback von Drifterkönig Blasl

Nach 1½jähriger Rennpause gibt Hermann Blasl beim vorletzten Lauf zum steirischen Bergrallyecup in Arzberg bei Passail sein Comeback.

Fotos: Rieger

Nach 1½jähriger Rennpause, bedingt durch den Neuaufbau des Opel Kadett C 16V, gibt Hermann Blasl, von den Fans wegen seines spektakulären Fahrstils auch "Drifterkönig" genannt, beim vorletzten Lauf zum steirischen Bergrallyecup in Arzberg bei Passail sein Comeback in dieser Rennserie. "Es kribbelt richtig, wie beim ersten Start zu einem Bergrennen" so der sympathische Oberösterreicher aus Rohr im Kremstaler.

Das Auto wurde vom Motor über Getriebe und Elektronik bis hin zum Heckdiffusor und zweiflügeligem Heckspoiler komplett neu aufgebaut. Der erste Testlauf bei einem Bergslalom in Salzburg verlief perfekt, damit können sich die Fans auf Drifts wie in den besten Zeiten freuen. "Mein Dank gilt der Familie und meinen Mechanikern, ohne die wir das nicht geschafft hätten", so Hermann Blasl.

Nach der durch Überschwemmung bedingten Absage in Voitsberg/Lobming ist Arzberg die vorletzte Station des steirischen Bergrallyecups 2014. Das Auer Power Team rund um Michael Auer und Niky Mandl ist zum dritten Mal Ausrichter eines Lauf dieser Rennserie – und man hat ein ganz wichtiges Anliegen: "Nach zwei Jahren, wo es uns beide Male die Veranstaltung verregnet hat, endlich trockene Bedingungen", so ein schon jetzt den Wetterbericht mit Bangen verfolgender Niky Mandl. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, und auch das Starterfeld ist vom Feinsten.

"Da es durch den ersatzlos gestrichenen Lauf in Lobming heuer kein Streichresultat gibt, möchte natürlich jeder in den letzten beiden Rennen noch wichtige Punkte für die Cupwertungen in den einzelnen Klassen sammeln", so Hausherr und Lokalmatador Michael Auer, der übrigens, wie er schon in St. Peter am Kammersberg verlauten ließ, nach dem Elektronikproblem am Scirocco, so wie beim Heimrennen im Vorjahr, auch heuer den Rieger Golf Turbo in der hubraumstärksten 2WD-Klasse pilotieren wird. Der Bolide hat rund 450 PS, die erst gebändigt werden müssen – dass er dazu imstande ist, hat er im Vorjahr mit Platz 4 bewiesen. Vielleicht klappt's ja heuer mit einem Stockerlplatz.

Als Gaststarter haben sich einige Rallyepiloten, u.a. Gert Göberndorfer mit seinem Opel Ascona, angesagt. Ein weiterer erfahrener Rallyepilot, Gunthard Puchleitner, wird mit seinem Mitsubishi Evo IX Taxifahrten absolvieren. Zum Einstimmen auf dieses Event gibt es bereits am Samstag, den 20. September 2014, ein Warm-up-Fest im Fahrerlager, zu dem alle Rallyefans herzlich eingeladen sind.

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