MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WTCC: Paul Ricard Jaap van Lagen, Lada Vesta TC1, Nürburgring, WTCC 2015

Lada-Test für Nicolas Lapierre

Probefahrt in Le Castellet: Ex-Toyota-LMP1-Pilot Lapierre ist der nächste prominente Rennfahrer, der das TC1-Auto von Lada testen darf.

Nach dem siebenten Rennwochenende der Tourenwagen-WM 2015 darf sich ein weiterer prominenter Rennfahrer ein Bild von einem aktuellen TC1-Auto machen: Nicolas Lapierre wird in Le Castellet den Vesta für das Lada-Werksteam testen, wie Touring Car Times unter Berufung auf den Lada-Teamchef berichtet. Der Franzose kommt zusätzlich zu den derzeitigen Stammpiloten Nick Catsburg, Rob Huff und Jaap van Lagen zum Einsatz.

Catsburg und van Lagen sind ihrerseits erst während der laufenden Saison zum Team gestoßen, nachdem die bisherigen Stammfahrer Michail Koslowskii und James Thompson in Ungnade gefallen waren. WTCC-Serienchef Francois Ribeiro fühlt sich durch die Fahrerpolitik bei Lada bestätigt: "Man muss nur schauen, welche Fortschritte die Marke macht. Ich habe vor ein paar Rennen gesagt, dieses Auto hätte es verdient, von Toppiloten gefahren zu werden."

Lapierre fällt in eben diese Kategorie. Er gilt als Langstreckenspezialist und ist zwischen 2009 und 2014 sechsmal in der LMP1-Topkategorie bei den 24 Stunden von Le Mans an den Start gegangen. Sein bestes Gesamtergebnis war Platz drei mit Toyota im vergangenen Jahr, ehe er von TMG unsanft aus dem späteren Weltmeisterauto verbannt wurde.

2015 gelang ihm der Le-Mans-Klassensieg in der LMP2-Kategorie. Am letzten Samstag war er bereits beim 1000-km-Rennen der BES auf dem Circuit Paul Ricard unterwegs. Oreca, technischer Partner von sowohl Lada in der WTCC als auch von Toyota in der WEC, hat den Franzosen, zu dem bereits eine lange Beziehung existiert, zu den Testfahrten nach Le Castellet eingeladen.

News aus anderen Motorline-Channels:

WTCC: Paul Ricard

Weitere Artikel:

Alpine mit Mercedes-Power

Alpine zeigt Design des A526-Mercedes

Alpine hat seine Farben für die Formel-1-Saison 2026 präsentiert - Gelingt mit dem A526 und dem neuen Mercedes-Antrieb der erhoffte Sprung nach vorne im Feld?

Auch Haas hat sein neues Formel-1-Auto bereits vor dem Barcelona-Test erstmals auf die Strecke geschickt - Oliver Bearman spulte in Fiorano die ersten Kilometer ab

Nikolas Tombazis ist überzeugt, dass die neuen Formel-1-Systeme ab 2026 so gestaltet sind, dass sie sowohl an die Autos als auch an die Strecken angepasst werden können

Motorenstreit in der Formel 1

Vorwürfe gegen Mercedes: Toto Wolff reagiert

Toto Wolff stellt klar, dass der Mercedes-Motor absolut legal sei - Die Konkurrenz wolle mit gegenteiligen Behauptungen womöglich von eigenen Fehlern ablenken