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Driftchallenge: Wachauring II

Schmid und Micanek neue Staatsmeister

Am 17./18. September fand auf dem Wachauring das Finale der heurigen Driftmeisterschaft statt; der 4WD-Titel ging nach Tschechien.

Fotos: Daniel Klopf

Tomas Micanek aus der Tschechischen Republik, der erst 2016 in die DCA eingestiegen war, kam mit sieben Punkten Vorsprung vor Günther Denk nach Melk. Vom ersten Wertungslauf an lies Micanek seinen Gegnern in der Allradklasse keine Chance, legte im dritten und entscheidenden Wertungslauf einen fehlerfreien und damit auch den schnellsten Lauf der Allradklasse in den Asphalt des Wachaurings und konnte als frischgebackener Staatsmeister die Heimreise antreten.

Günther Denk, 2015 noch Staatsmeister der Zweiradklasse, war 2016 in die 4WD-Klasse umgestiegen und konnte mit einem tollen zweiten Platz beim Finale in seiner ersten Saison den Vizestaatsmeister für sich verbuchen. Martin Jansa, Teamchef von Micanek, konnte sich auf dem Wachauring mit einem dritten Platz auf den dritten Platz der Meisterschaft nach vorne schieben.

Schmid wird Favoritenrolle gerecht

Wolfgang Schmid kam als hoher Favorit zum Finale und konnte dem auch gerecht werden. Schmid gewann den Finallauf vor den beiden jungen Lokalmatadoren Rene Kamlethner und Sebastian Pemmer. Die beiden Tiroler Mario Kuprian und Olli Walton konnten in ihrer zweiten DCA-Saison auch beim Finale erneut aufzeigen: Kuprian holte sich vor seinem Freund Walton den Vizetitel.

Groselj holt Driftpokal und S1-Trophy

Im 2016 neu geschaffenen OSK-Driftpokal der Serienfahrzeuge stand der Slowene Luka Groselj bereits als Sieger fest. Auf dem Wachauring wollte er auch noch den Sieg in der Trophywertung der kleinen Serienklasse mit nach Slowenien nehmen. Martina Patka, die in der Pokal- und auch der Trophywertung hinter Groselj an der zweiten Stelle gelegen war, zeigte beim Finale, dass sie im Moment die stärkste Frau in Österreichs Driftszene ist, und holte sich in beiden Wertungen Platz zwei. Peter Mistelbauer, der in der Pokalwertung noch die Chance hatte, sich auf den dritten Platz zu schieben, konnte über sich hinauswachsen und neben dem Tagessieg in der Pokalwertung und seiner Klasse auch sein Ziel – Platz drei in beiden Wertungen – erreichen.

Krimi in der kleinen Rennklasse

Daniel Sailer, der als Tabellenleader zum Finale angereist war, konnte nach einen Fehler im ersten Wertungslauf nur noch auf Angriff fahren, aber sein größter Widersacher um die Trophywertung der kleinen Rennklasse, Markus Denk, war auf den Wachauring um einen Zacken besser. Am Ende konnte sich Denk mit der gleichen Punkteanzahl, gleich vielen Siegen und Platzierungen, aber mit dem besseren Endergebnis beim Finallauf die Endwertung der Klasse R1 holen. Den Tagessieg in der Klasse konnte sich Mario Kranabetter vor Roman Steinbauer und Michael Blümel sichern.

Rookiewertung geht nach Tschechien

Tomas Micanek, neuer Staatsmeister in der 4WD-Klasse, stand bereits seit dem vorletzten Lauf in Teesdorf als Rookiesieger fest. Um die Plätze zwei und drei kämpften die Brüder Gregor und Alexander Kavalir. Auf dem Wachauring erreicht Alexander die bessere Platzierung, aber aufgrund seines Punktepolsters konnte sich am Ende Gregor den zweiten Platz hinter Micanek, aber vor seinem Bruder holen.

Driftaxi für den guten Zweck

Wie alle Jahre wieder wurden auch in der heurigen Saison für die Zuseher Drifttaxifahrten angeboten, die stets gerne angenommen werden. Im heurigen Jahr wurde bei diesen Fahrten die Summe von € 3.600,- erdriftet, die vom Hauptsponsor auf die gerade Summe von € 4.000,- aufgestockt und beim Finale auf dem Wachauring an einen Vertreter des SOS Kinderdorfs Osttirol übergeben wurde.

Drifter versteigert seinen Rennhelm

DCA-Fahrer Philipp Berger hat zu Gunsten der Make-A-Wish Foundation Austria beim Wachauring-Finale seinen Fahrerhelm mit den Unterschriften aller aktiven Fahrer/innen der DCA versteigert. Gezogen wurde das Los von Martina Patka, ebenfalls Fahrerin der DCA; sie kann sich neben der guten Sache auch über ein Unikat freuen, das es nicht zu kaufen gibt.

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