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Jürgen Schmarl holt Nürburgring-Pole

Der Tiroler Routinier Jürgen Schmarl holt sich im Civic TCR die Pole-Position am Nürburgring. Mike Halder im zweiten Rennen auf Pole - Gutes Debüt für Opel.

Fotos: ADAC Motorsport

Jürgen Schmarl hat sich die Pole Position für das neunte Saisonrennen der TCR Germany auf dem Nürburgring gesichert. Im Honda Civic TCR setzte Schmarl am Freitagnachmittag in 1:36.285 Minuten die Bestzeit und war damit etwa eine Zehntelsekunde schneller als der Zweitplatzierte Jordi Oriola Vila im Opel Astra TCR. Der Spanier bescherte Opel damit eine gute Premiere in der TCR Germany und startet beim Rennen am Samstag (12.00 Uhr, live bei SPORT1 und SPORT1+) aus der ersten Reihe. Im neuen Astra TCR landete er vor dem Gesamtführenden Josh Files in einem weiteren Honda. 

"Jetzt bin ich wirklich glücklich. Es ist die Pole Position, das sagt zwar noch nicht viel für das Wochenende aus, aber wir haben gezeigt, dass wir den Speed haben und auch im gehobenen Alter vorne mitreden können. Da sind wir mächtig stolz drauf", sagte Pole-Setter Schmarl, der sich über die neue Konkurrenz aus dem Hause Opel freut: "Die Jungs wissen alle, wo das Gaspedal ist. Es wird sehr international, das bereichert die Meisterschaft in meinen Augen immens und hebt den Stellenwert der TCR Germany klar an. Es macht riesigen Spaß, mit und gegen die Jungs zu fahren." 
 
Neuzugang Francisco Mora fuhr im Seat Leon Cup Racer auf Rang vier vor Steve Kirsch in einem weiteren Civic TCR und Mario Dablander. Lokalmatador Benjamin Leuchter folgte im VW Golf GTI TCR auf dem siebten Platz vor Opel-Pilot Pierre Yves Corthals und den beiden Seat-Fahrern Antti Buri und Mike Halder. 
 
Im zweiten Rennen der TCR Germany am Sonntag (ab 12.00 Uhr, live bei SPORT1 und SPORT1+) startet die Top Ten des Qualifyings in umgekehrter Reihenfolge. Damit wird Mike Halder von der Pole Position starten und der Tiroler Schmarl von Position zehn aus ins Rennen gehen. Hinter Halder reihen sich Buri im Seat und Corthals im Opel ein. 
 
"Wir starten am Sonntag von der Pole, damit haben wir die Trümpfe in der eigenen Hand", sagte Mike Halder: "Am Samstag wird es zwar etwas schwerer, aber wenn es mir wie zuletzt wieder gelingt, viele Positionen gutzumachen, dann schauen wir, dass wir unter die ersten Fünf kommen. Das ist das Ziel im Rennen." 

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