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Motorrad-WM: Phillip Island

„Genau so etwas haben wir gebraucht“

Valentino Rossi legt in Australien eine furiose Aufholjagd hin - Von Startplatz 15 auf den zweiten Rang: "Cal war einfach zu schnell".

Fotos: TINOFoto, Yamaha

Valentino Rossi hat den Renntag auf Phillip Island 2016 bestens genutzt, um die Pleite vom Vortag vergessen zu machen. In einem starken Lauf in Australien wuchtete sich der Yamaha-Superstar von Startplatz 15 bis auf den zweiten Rang nach vorn. Die zwischenzeitliche Hoffnung auf einen Rennsieg zerstörte Triumphator Cal Crutchlow (LCR-Honda) mit einer bärenstarken Fahrt . Am Ende betrug Rossis Rückstand auf den Sieger rund vier Sekunden.

"So etwas wie heute ist genau das, was wir nach dem Fehler in Motegi und dem gestrigen schlechten Tag, der wohl der frustrierendste Tag des Jahres war, dringend gebraucht haben", freut sich Rossi nach dem zweiten Rang. Grundlage für das starke Comeback nach der schwachen Vorstellung am Samstag war der Wetterumschwung. Endlich schien über Phillip Island die Sonne, es gab keine Niederschläge mehr. "Als ich am Morgen aufstand und das Fenster öffnete, war ich sofort um einiges glücklicher."

"Das Warmup hat mir einen zusätzlichen Schub gegeben und mich beruhigt", so der Italiener, der am Morgen als Zweiter einen erheblichen Formanstieg hatte zeigen können. "Es wurde schnell deutlich, dass wir ein gutes Tempo haben. Wenn ich also ein gutes Rennen fahre, kann ich das Podest erreichen. Das war die Erkenntnis und dann auch das Ziel." An die Umsetzung machte sich Rossi sofort: Innerhalb weniger Runden arbeitete er sich an zahlreichen Konkurrenten vorbei.

"Ich wollte keine Fehler machen. Nicht so etwas wie in Motegi. Das ist gelungen. Die ersten Runden waren spaßig", schildert der "Doktor" nach erfolgreicher "Operation Aufholjagd" in Australien. "Als ich dann hinter Cal auftauchte, wollte ich ihn mir packen. Ich dachte, ich könnte ihn schlagen, denn im Warmup war ich schneller gewesen als er. Als Marquez ausgeschieden war, hatte ich sogar Hoffnung auf den Sieg. Das war aber nicht möglich. Cal war einfach zu schnell."

"Ich bin zufrieden", fasst Rossi zusammen. Im Kampf um die Vizemeisterschaft gegen seinen Yamaha-Kollegen Jorge Lorenzo (6.) konnte der Italiener einen großen Schritt machen. "Ich konnte mich um einige Punkte absetzen. Das ist gut. Aber das steht nicht in meinem Fokus. Ich will gute Rennen zeigen und bis Jahresende möglichst oft auf dem Podest stehen. Dann schauen wir mal. Ich habe mich um zehn weitere Punkte abgesetzt, aber es ist immer noch eng."

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