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WEC: Silverstone

Richard Lietz Dritter beim WM-Auftakt

Der Österreicher Richard Lietz ist als GTE-Pro-Dritter in Silverstone erfolgreich in die neue Saison der Langstrecken-WM gestartet.

Bildquelle: Richard Lietz Sport GmbH

Mit seinem französischen Teamkollegen Frédéric Makowiecki belegte Lietz im 510 PS starken Porsche 911 RSR vor mehr als 50.000 Zuschauern am gesamten Wochenede nach sechs Stunden den dritten Platz in der hart umkämpften GTE-Pro-Klasse. Diese Kategorie ist mit Werksautos von Aston Martin, Ferrari, Ford und Porsche stark besetzt. In dieser Saison wird in der Langstrecken-WM erstmals ein GT-Weltmeister gekürt.

Lietz: "Das war extrem enges und sehr spannendes Rennen. Die Fans kamen trotz Regen und kaltem Wind voll auf ihre Kosten. Es war aber auch ein sehr schwieriges Rennen. Vor allem mein Stint mit profillosen Slicks im Regen war nicht einfach. In manchen Situationen war das Glück auf unserer Seite, doch das gehört in einem so starken und ausgeglichenen Feld einfach dazu. Dieser hart erkämpfte dritte Platz ist mehr, als wir nach dem Qualifying erwarten konnten. Das war für uns auf jeden Fall ein guter und vielversprechender Start in die WEC-Saison."

Das Schwesterauto des GTE-Werksaufgebots von Porsche, gesteuert von Michael Christensen und Kévin Estre, fing in der zweiten Rennhälfte mitten auf der Strecke Feuer, das aber rasch gelöscht werden konnte. Der nächste Einsatz von Richard Lietz ist am 6. Mai das Sechs-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps (Belgien), der zweite Lauf der Langstreckenweltmeisterschaft 2017.

Rennergebnis, GTE-Pro:

1. Derani, Priaulx, Tincknell (BRA/GBR/GBR), Ford GT, 171 Runden
2. Calado, Pier Guidi (GBR/ITA), Ferrari 488 GTE, 171
3. Lietz, Makowiecki (AUT/FRA), Porsche 911 RSR, 171
4. Johnson, Mücke, Pla (USA/GER/FRA), Ford GT, 171
5. Bird, Rigon (GBR/ITA), Ferrari 488 GTE, 170
6. Soerensen, Stanaway, Thiim (DEN/NZL/DEN), Aston Martin, 170
7. Adam, Serra, Turner (GBR/BRA/GBR), Aston Martin, 168
8. Christensen, Estre (DEN/FRA), Porsche 911 RSR, 102

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