MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 3: Hungaroring

Callum Ilott triumphiert in Ungarn

Im zweiten Formel-3-Rennen auf dem Hungaroring feiert Callum Ilott den Sieg - Maximilian Günther, Mick Schumacher und Ferdinand Habsburg in den Top 10.

Fotos: FIA F3

Auf dem 4,381 Kilometer langen Hungaroring war Callum Ilott im elften Saisonrennen der FIA Formel-3-Europameisterschaft nicht zu bezwingen. Der Brite nahm den Lauf von der Pole-Position auf und siegte nach 22 Rennrunden mit einem Vorsprung von 8,6 Sekunden auf seinen ersten Verfolger Joel Eriksson aus Schweden. Rang drei ging bei strahlendem Sonnenschein nahe der ungarischen Hauptstadt Budapest an den Chinesen Guanyu Zhou. In der Fahrerwertung bleibt der Deutsche Maximilian Günther weiterhin vorne, er beendete das Rennen als Sechster.

Der Hungaroring ist aufgrund seines relativ flüssigen Layouts bekannt dafür, dass den Piloten nicht viele Überholmöglichkeiten geboten werden. Ilott wusste dies und setzte alles daran, auch nach dem Start noch die erste Position zu belegen. Eriksson reihte sich als Zweiter ein und machte zu Beginn Druck auf den Führenden. Doch dieser ließ sich nicht überrumpeln und behielt die Spitze. Als Dritter der Startaufstellung ging Lando Norris ins Rennen, doch dem britischen Rookie gelang kein guter Start. Er fiel bis auf Rang 16 zurück und schaffte es im Laufe des Rennens nicht mehr in die Punktränge.

Vorne setzte sich Ilott unterdessen immer weiter von seinem ersten Verfolger Eriksson ab und feierte letztendlich einen ungefährdeten Sieg. "Mein Start war in Ordnung. In den ersten Kurven versuchte Joel dann, mich zu attackieren, aber ab Runde zwei konnte ich einen Vorsprung aufbauen und diesen immer weiter vergrößern", sagt Ilott über sein Rennen. "Eigentlich hatte ich mit stärker abbauenden Reifen gerechnet, aber dies war erfreulicherweise nicht der Fall. So konnte ich meinen Vorsprung immer weiter ausbauen und dieses Rennen schließlich gewinnen."

Nicht ganz zufrieden ist Eriksson: "Mein Start war nicht besonders gut. Und da der Start auf dieser Strecke eine der wenigen Möglichkeiten ist, Positionen zu gewinnen, bin ich auch Zweiter hinter Callum geblieben. Dennoch ist es schön, nach dem schwächeren gestrigen Lauf wieder auf dem Podium zu stehen."

Zhou machte zu Beginn Boden gut und eroberte Rang drei. "Ich freue mich, erstmals in dieser Saison einen Podestplatz erreicht zu haben. Am Start konnte ich Lando überholen und habe dann kurz versucht, Joel anzugreifen. Später habe ich meine Reifen geschont und vor allem geschaut, dass mein Vorsprung auf meinen Verfolger Jake Hughes nicht zu klein wird. Das ist mir gut gelungen, mein dritter Platz war nie in Gefahr."

Hughes verpasste das Podium als Vierter nur knapp, während David Beckmann mit Rang fünf seine ersten Meisterschaftspunkte einfahren konnte. Tabellenführer Günther musste sich mit der sechsten Position zufriedengeben, gefolgt vom besten Rookie Joey Mawson, Jehan Daruvala, Mick Schumacher und dem Österreicher Ferdinand Habsburg.

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 3: Hungaroring

Weitere Artikel:

Der Große Preis der Türkei steht bereits ab der Saison 2027 wieder im Kalender - Möglich macht das Comeback eine bevorstehende Rotation von Spa und Barcelona

Rechbergrennen 2026: Vorschau

Rekord-Nennung beim Rechbergrennen

Der große Bergpreis von Österreich am Rechberg zieht die besten Bergrennpiloten aus ganz Europa an. 269 TeilnehmerInnen aus 18 Nationen bedeuten neuen Nennrekord. Veranstalterteam rechnet mit großem Zuschaueransturm

Mick Schumacher im Interview

"Großartige Dinge am Horizont"

Nach den ersten vier Rennwochenenden seiner ersten IndyCar-Saison spricht Mick Schumacher über Herausforderungen, Hoffnungen, Pläne und die Formel 1

Max Verstappen auf der Nordschleife

Zwischen Siegchance und Tragödie

Max Verstappen erlebt extremes Wochenende auf der Nürburgring-Nordschleife: Erst eine Tragödie, dann eine tolle Show und letztlich ein bitteres Ende

Rallycross, Melk: Vorschau

Rallycross-Saisonstart in Melk

Mit den Rennen auf dem Wachauring startet eine mit Spannung erwartete Rallycross-Saison. 100 Rennautos haben ihre Nennung für das Rennen in Melk abgegeben – insgesamt werden Pilotinnen und Piloten aus sechs Nationen an der Startlinie stehen.