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TCR Germany: Spielberg

Calcum holt erste Pole in der TCR Germany

Bestzeit für den Opel-Piloten Dino Calcum vor Richard und Kirsch - Pole im zweiten Lauf für Rookie Robin Brezina - Österreicher verpassen zweites Qualifying.

Fotos: ADAC Motorsport

Premiere für Opel und Dino Calcum: Der 27-jährige Bochumer vom Team Lubner Motorsport hat dem Opel Astra TCR die erste Pole Position in der Geschichte der TCR Germany beschert. Im spannenden Qualifying auf dem Red Bull Ring knackte Calcum als einziger Pilot die Schallmauer von 1:37.000 Minuten und fuhr in 1:36.945 die Bestzeit und damit souverän zu Startplatz eins für das dritte Saisonrennen am Samstag.
 
"Das Training war schon sensationell, wir haben uns von Oschersleben bis nach Österreich sehr gesteigert. Es lohnt sich, hart zu arbeiten. Wenn es sich dann so auszahlt, ist das natürlich umso besser", sagte der überglückliche Calcum mit einem breiten Lächeln im Gesicht: "Wir haben damit gerechnet, dass wir etwas reißen können. Das Ziel war, in die Top Ten zu kommen - dass es dann die Pole geworden ist, ist einfach überragend. Wenn im Rennen Chancen auf den Sieg da sind, dann will ich sie auch ergreifen. Aber zumindest in die Top Ten zu kommen, ist das Ziel." 
 
Auch sein Teamchef Mirko Lubner war stolz auf seinen Schützling: "Wir waren auch gestern schon gut unterwegs - aber ein Freies Training ist etwas Anderes als das Qualifying. Super, dass alles gepasst hat. Das sind klasse Zeiten, wir sind voll bei der Musik", sagte Lubner: "Die erste Pole hier in der TCR Germany - das ist klasse!"
 
Hinter Calcum folgten die drei Honda Civic TCR-Piloten Kris Richard (22, Schweiz, Target Competition), Steve Kirsch (37, Chemnitz, Honda Team ADAC Sachsen) und Moritz Oestreich (25, Fulda, Honda Team ADAC Sachsen). "Für uns ist es perfekt, mein Teamkollege ist direkt bei mir. Alles gut!", sagte Kirsch.

Österreicher verpassen zweites Qualifying

Die Österreicher fanden sich alle im Qualifying der Gruppe B wieder. Alle fünf heimischen Piloten waren zwar durch weniger als eine halbe Sekunde getrennt, verpassten aber allesamt den Aufstieg in das zweite Qualifying. Jürgen Schmarl wurde Neunter in der Gruppe mit 0,804 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit von Honda-Kollegen Steve Kirsch. Gleich dahinter platzierte sich Harald Proczyk.

TCR-Debütant Lukas Niedertscheider erkämpfte sich Platz 13. Auf den erfahreren „Teamkollegen“ Proczyk fehlten dem jungen Osttiroler nur zweieinhalb Zehntel. Max Hofer wurde 15. und Simon Reicher landete nach tollen Trainingsergebnissen auf Rang 17.

Bester Seat Leon TCR-Fahrer war ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Mike Halder (22, Meßkirch, Wolf-Power Racing) auf Rang fünf, knapp dahinter belegte Antti Buri (28, Finnland, LMS Racing) im Audi RS3 LMS den sechsten Platz. 
 
Siebter und erneut bester Rookie war der in der Honda Rookie Challenge führende Luca Engstler (17, Wiggensbach, Liqui Moly Team Engstler), der zugleich die beste Platzierung eines VW Golf GTI TCR einfuhr. Meister Josh Files (26, Großbritannien, Target Competition) im Honda sowie Sandro Kaibach (19, Bad Waldsee, Aust Motorsport) und Rookie Robin Brezina (18, Dauchingen, Aust Motorsport) im Audi belegten die Plätze acht bis zehn. 
 
Brezina wird damit das zweite Rennen am Sonntag (15.40 Uhr) von der Pole Position in Angriff nehmen. In diesem Lauf starten die Top Ten des Qualifyings in umgekehrter Reihenfolge - Dino Calcum wird also auf Startplatz zehn stehen. 
 
"Es hätte schon besser sein können, es war mehr Potenzial da", sagte ehemalige Formel 4-Pilot Brezina, für den die Pole Position im zweiten Lauf nur ein kleiner Trost war: "Bislang ist das Wochenende nicht so gut verlaufen. Natürlich ist auch die Umstellung von der Formel 4 riesig. Aber das Team arbeitet gut, und finde mich langsam immer besser zurecht." 

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