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Rallycross-WM: Hockenheim

Mit breiter Brust nach Hockenheim

Schon am nächsten Wochenende steht das österreichische STARD-Team von Manfred Stohl wieder am Start der Rallycross-WM.

Fotos: STARD

Keine Zeit zur Erholung bleibt dem österreichischen STARD-Team nach den Anstrengungen am vergangenen Wochenende in Portugal. Nur zwei Wochen nach dem WM-Lauf in Montalegre steht schon am 6./7. Mai der dritte Akt der FIA World Rallycross Championship 2017 in Hockenheim im dicht gedrängten Terminkalender.

Trotz jeder Menge Arbeit in seiner Racing-Firma in Großenzersdorf am Stadtrand Wiens kann für Teamchef Manfred Stohl der nächste Auftritt seiner beiden Piloten Janis Baumanis und Timur Timerzyanov jedoch sowieso nicht schnell genug kommen. „Mit den Semifinaleinzügen aller zwei Fahrer in Portugal haben wir einen großen Schritt nach vorne gemacht. Dieses Hoch wollen wir so rasch als möglich mitnehmen und weiter umsetzen.“

Dass es auf dem künstlich angelegten Kurs in Spanien nicht ganz so rund, auf der reinen Naturstrecke in Portugal dafür aber sehr gut lief, ist für Stohl kein Kriterium, um für die Duelle auf der ebenfalls von Architekten konzipierten Rennbahn in Deutschland eventuell wieder weniger zu erwarten. „Ich glaube nicht, dass man unsere bisherigen Ergebnisse auf den Kurs in Hockenheim ummünzen kann. Wir haben gesehen, dass unsere Ford Fiesta RX absolut konkurrenzfähig sind. Wie ich schon am Anfang der WM gesagt habe, fehlt es uns lediglich an Konstanz. Aber dahingehend ist es zuletzt schon bedeutend besser gelaufen. Und dabei haben Janis und Timur durchaus noch Potenzial nach oben. Momentan lassen sie bei zwei von vier Starts noch einiges liegen. Aber das ist jetzt nach den zuletzt gezeigten Leistungen der beiden Jammern auf hohem Niveau. Sie kennen beide die Ergebnisse unserer Analysen und wissen, was zu tun ist.“ Baumanis holte in Portugal 15 Punkte, Timezyanov 9 Zähler – die ersten im Rahmen der WM für das neu gegründete STARD-Team. Stohl: „Das ist eine schöne Momentaufnahme, auf die wir aufbauen wollen. Groß ist der Spielraum im Rallycross freilich nicht. Wie eng alles beisammen liegt, hat man ja zuletzt bei Timur gesehen. Ein einziger kleiner Fehler im vierten Quali-Lauf, der ihn immens geärgert hat, kostete eine klar bessere Startposition im Semifinale. Andererseits hätte es jedoch auch passieren können, dass er deswegen gar nicht in die Finalphase gekommen wäre.“ Hätte und wäre sind aber längst abgehakte Vergangenheit – der STARD-Fokus liegt auf der Zukunft . . . und die heißt nächste Woche Hockenheim.

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