MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallycross-WM: Südafrika

Ekström nach turbulentem Quali im Vorteil

Johan Kristoffersson gewinnt das Qualifying der WRX in Kapstadt - Mattias Ekström nun drei Punkte vor Petter Solberg - Timo Scheider starker Vierter.

Fotos: FIA World Rallycross

Weltmeister Johan Kristoffersson (PSRX-Volkswagen) hat das Qualifying beim Saisonfinale der Rallycross-Weltmeisterschaft (WRX) in Kapstadt gewonnen. Ein Sieg, zwei zweite und ein neunter Platz reichten dem Schweden in den vier Durchgängen der Vorläufe auf dem Killarney International Raceway, um mit 175 Punkten die Zwischenwertung zu gewinnen. Timmy Hansen (Peugeot-Hansen) musste sich seinem Landsmann trotz zweier Siege in Q1 und Q4 um drei Punkte geschlagen geben.

Spannender als der Kampf um die Spitzenplätze war aber der Kampf um die Vizemeisterschaft, bei dem vor dem Halbfinale nun Mattias Ekström (EKS-Audi) die Nase vorne hat. Trotz eines schwierigen Q1 und einer Zeitstrafe in Q2 fuhr der entthronte Titelverteidiger dank einer starken Leistung am Sonntagvormittag auf Rang drei der Zwischenwertung.

Da sein Rivale Petter Solberg (PSRX-Volkswagen) in Q4 nach einem Fahrfehler in der ersten Kurve zurückfiel und in der Zwischenwertung nur auf Rang sieben kam, geht Ekström mit einem Vorsprung von drei Punkten in der Meisterschaftswertung ins Halbfinale. Dort kommt es zu einem direkten Duell der beiden, wobei Ekström mit Startposition zwei die bessere Ausgangsposition hat. Solberg wird hinter ihm von Position vier starten.

Starke Leistung von Timo Scheider

Timo Scheider (MJP-Ford) gelang zum Abschluss seiner ersten vollen Saison in der Rallycross-WM das stärkste Qualifying des Jahres. Trotz eines Reifenschadens in Q2 fuhr der Deutsche dank konstant starker Leistungen auf Rang vier der Zwischenwertung und wird damit in seinem Halbfinale aus der ersten Reihe starten.

Scheider überstand dabei auch das Chaos im vierten Rennen von Q4, welches er gewann. In diesem Lauf hatte sich zunächst Reinis Nitiss (EKS-Audi) in der ersten Kurve gedreht, anschließend war Timur Timersjanow (STARD-Ford) am anderen Ende der Rennstrecke in die Reifenstapel gekracht. In der letzten Runde prallte dann Oliver Eriksson (Olsbergs-Ford) in den gleichen Reifenstapel, woraufhin sein Auto auf selbigem landet.

Im Duell mit seinem Teamkollegen Kevin Eriksson um den inoffiziellen Titel des besten Privatfahrers hat Scheider nach dem starken Qualifying nun die Nase vorne. Da Kevin Eriksson als Zwölfter gerade noch den Einzug ins Halbfinale schaffte, liegt Scheider in der Meisterschaftswertung nun drei Punkte vor seinem Teamkollegen.

Sebastien Loeb kämpft sich ins Halbfinale

Neben Kristoffersson, Timmy Hansen, Ekström und Scheider sind in folgender Reihenfolge auch Andreas Bakkerud, Ken Block (beide Hoonigan-Ford), Solberg, Kevin Hansen (Peugeot-Hansen), Janis Baumanis (STARD-Ford), Sebastien Loeb (Peugeot-Hansen), Toomas Heikkinen (EKS-Audi) und Kevin Eriksson für das Halbfinale qualifiziert.

WM-Punkte gehen zudem an Timersjanow, Jean-Baptiste Dubourg (DA-Peugeot), Niclas Grönholm (GRX-Ford) und Oliver Eriksson, die in der Zwischenwertung die Positionen 13 bis 16 belegten. Trotz eines starken siebten Platzes in Q2 verpasste Rene Münnich (Münnich-SEAT) als 17. knapp die Punkteränge.

Das Halbfinale und Finale in Kapstadt findet ab 14 Uhr statt.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallycross-WM: Südafrika

Weitere Artikel:

F1 Barcelona "Shakedown": Tag 2

Red Bull mit dem ersten Unfall 2026

Bestzeit für Max Verstappen, Unfall von Isack Hadjar: Im Privatduell mit Ferrari schreibt Red Bull am Dienstag die Schlagzeilen - alle anderen Teams haben verzichtet

Alex Marquez fährt am dritten und letzten Testtag in Sepang Bestzeit - Auch bei der Sprint-Simulation zeigt der Gresini-Ducati-Fahrer eine starke Pace

24h Daytona 2026: Bericht

24h-Hattrick für Porsche #7

Dritter Sieg in Folge für den Penske-Porsche #7 in Daytona - Strategiefehler und starker Cadillac verhindern Doppelsieg - BMW holt überraschenden GT-Sieg

Nikolas Tombazis ist überzeugt, dass die neuen Formel-1-Systeme ab 2026 so gestaltet sind, dass sie sowohl an die Autos als auch an die Strecken angepasst werden können

Ferrari zeigt aktive Aerodynamik

Aktive Aero - Fans kritisch: "Billiges Gimmick"

In einem Video können sich Formel-1-Fans die aktive Aerodynamik am Ferrari SF-26 in Aktion anschauen - Nicht alle sind von der neuen Technik begeistert