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DTM: Hockenheim II

Paul di Resta: "Nicht mein Wochenende"

Obwohl er als Tabellenführender nach Hockenheim gereist war, spielte Paul di Resta im Titelkampf am Ende überhaupt keine Rolle mehr.

Die Enttäuschung war Paul di Resta am Sonntag Nachmittag ins Gesicht geschrieben. Der Mercedes-Pilot war als Tabellenführenden zum DTM-Saisonfinale nach Hockenheim gereist, aber Titelrivale René Rast brach den bisherigen Rekord für eine Siegesserie, und Teamkollege Gary Paffett fuhr zwei Mal in die Top 4; di Resta hingegen konnte nur vier Punkte sammeln. Somit verlor er nicht nur den Titelkampf, er rutsche in der Gesamtwertung sogar noch hinter Rast auf Platz drei zurück.

"Das war leider ein enttäuschender Saisonabschluss für mich", war eine der wenigen Meldungen, die von di Resta einzufangen waren. "Wenn man als Führender in der Gesamtwertung zum Finale anreist, möchte man die Saison natürlich am Ende auch als Meister abschließen. Leider hat es nicht sollen sein. Es war einfach nicht mein Wochenende. Glückwunsch an Gary zu seinem zweiten DTM-Titel."

Di Restas Saisonabschluss hatte bereits am Samstag eine Wende zum Schlechteren vollzogen: Nach früher Kollision mit Robin Frijns erreichte er im Rennen nur Platz acht. Am Sonntag wurde er gar nur 14., weil er nach einer schwachen Qualifyingleistung in den Zweikämpfen und dem Verkehr des Mittelfelds feststeckte. Paffett und Rast machten den Titel unter sich aus, für di Restas Niederlage zeigten sie aber Empathie.

"Wenn man als Meisterschaftsführender anreist und dann nur Dritter wird, ist das hart für einen Fahrer", sagte Rast. "Paul hatte ein Superjahr und eine sehr konstante Leistung gezeigt. Nur an diesem Wochenende war es nicht genug. Da ist natürlich nicht schön anzusehen, wenn ein Fahrer den Titel so knapp verliert, aber das ist Motorsport. Es muss alles passen. Es muss an jedem Rennwochenende passen, aber es tut mir natürlich leid für ihn."

"Er hatte ein unglaubliches Jahr", lobte auch Paffett seinen Teamkollegen. "Paul war sehr konstant und sehr schnell. Wir hatten nicht viele Zweikämpfe auf der Strecke, aber es war in der Tabelle immer sehr eng. Jetzt ist er als Führender angereist und reist als Dritter ab. Das ist schwer zu verkraften, und er ist bestimmt sehr enttäuscht, aber er hatte eine gute Saison und nur an diesem Wochenende kein gutes Wochenende erwischt. Er verdient viel Respekt, weil er gute Arbeit geleistet und Mercedes auch dabei geholfen hat, die Herstellerwertung zu gewinnen. Er kann stolz auf sich sein."

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