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VLN: Barbarossapreis

VLN: Mercedes-Doppelsieg in der Eifel

Patrick Assenheimer und Dominik Baumann gewinnen vor dem Mercedes von SPS Performance – Ergebnis unter Vorbehalt.

Foto: VLN

Der 50. Barbarossapreis hätte beinahe eine historische Note bekommen, beziehungsweise kann sie noch bekommen: SPS Performance hätte um ein Haar den ersten Premierensieg in der VLN seit mindestens 35 Jahren geholt. Doch Renger van der Zande und Edoardo Mortara mussten sich knapp den Markenkollegen von HTP Motorsport beugen. Patrick Assenheimer und Dominik Baumann verhinderten den Sensationserfolg bei strahlendem Sonnenschein auf der Nürburgring-Nordschleife. Sie sind jedoch "under investigation" für ein mögliches Gelbvergehen.

Lange Zeit hatte SPS das Rennen angeführt, weil man die Black-Falcon-Taktik aus VLN7 verswuchte. Der werksunterstützte AMG kam nach fünf Runden an die Box, zwei Runden vor allen anderen. Dadurch hatte die Mannschaft aus der Nähe von Heilbronn über weite Strecken des Rennens den Rücken frei, während es dahinter teils spektakuläre Kämpfe gab, bei denen es auch zu einigen verhängnisvollen Berührungen kam (s.u.). Dadurch lag SPS auf Siegkurs, doch kurz vor Schluss gab es plötzlich eine Strafe gegen den AMG, deren Grund derzeit noch unklar ist. Dadurch wurde es dramatisch.

Nach der Stop-&-Go-Strafe ging Mortara wieder auf die Strecke, hatte die Führung aber an Baumann verloren. Sechs Sekunden betrug der Vorsprung von Baumann, als alle Stopps absolviert waren. Die beiden AMG lieferten sich eine spannende Hetzjagd durch die "Grüne Hölle", doch Mortara konnte Baumann nicht mehr abfangen. Auf Platz drei kam der Walkenhorst-BMW #35 mit Jonathan Hirschi, Jordan Tresson und Hunter Abbott ins Ziel.

Die GT3-Prototypen hielten durch und fuhren vom Ende der ersten Startgruppe bis auf die Plätze vier (Aston Martin #56) und sechs (Car-Collection-Audi #52) vor. Beide Fahrzeuge kamen ohne Probleme durch.

Das Rennen bei vollkommen trockenen, spätsommerlichen Verhältnissen mit über 20 Grad (kaum zu glauben in der Eifel, aber wahr) war ein gnadenloser Aussiebewettbewerb, dem zahlreiche Spitzenfahrzeuge zum Opfer fielen, unter anderem beide WTM-Ferraris, der Frikadelli-Porsche #31 (Siedler/Müller) und der Land-Audi #29 (Mies/van der Linde). Der Schnitzer-BMW #42 (Farfus) absolvierte Reifentests für BMW und legte daher viele Boxenstopps ein.

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