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WEC: Fuji

Ginetta-LMP1 kommt nicht aus der Krise

Die Nennliste für das Rennen der Langstrecken-WM im japanischen Fuji musste noch einmal überarbeitet werden: Ginetta nicht am Start.

Acht statt neun LMP1: Die Nennliste für den Lauf der Langstrecken-WM im japanischen Fuji hat sich noch einmal geändert. Das anfangs der Saison von Manor betreute TRSM-Team wird mit dem ursprünglich genannten Ginetta-LMP1 nicht an dem Sechs-Stunden-Rennen in Japan teilnehmen. In der LMP1-Kategorie werden nach ihrer Disqualifikation in Silverstone wohl wieder die beiden Hybridautos von Toyota das Rennen dominieren. Mit dem Rückzug von TRSM werden nur noch sechs private LMP1-Boliden die Verfolgung der Japaner aufnehmen.

Warum kann TRSM mit der revidierten Ginetta G60-LT-P1 nicht starten? Eine offizielle Erklärung seitens des Herstellers bzw. des Teams wurde bisher nicht veröffentlicht. Allerdings soll der Bolide, das nun mit dem AER-V6-Motor ausgestattet ist, noch nicht einsatzbereit sein. Davor wurde der Ginetta-LMP1 von einem Mecachrome-V6-Aggregat befeuert.

Immerhin steigt die Anzahl der Lokalmatadore auf sechs Piloten, denn mit Satoshi Hoshino und Keiko Ihara zwei weitere Japaner werden an den Start gehen: Für Hoshina ist es das erste Rennen in der Langstrecken-WM, Ihara hat bereits in der Saison 2014 erste Erfahrung in der WM gesammelt. Zudem sind auch die Publikumslieblinge Jenson Button und André Lotterer mit dabei, die Japan sehr gut kennen: Button nimmt heuer an der Super GT teil, Lotterer war lange in der Super Formula tätig.

Auch Tom Dillmann und James Rossiter werden in Fuji ihr WM-Comeback feiern; auch diese Beiden starten in der Saison 2018 in japanischen Rennserien. Während der Franzose nur den Lauf in Silverstone verpasst hat, ist es für den Briten der allererste WM-Auftritt 2018. DragonSpeed hat seinen Fahrerkader ebenfalls noch angepasst: ELMS-Starter James Allen wird sein WM-Debüt feiern.

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