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GT Masters: Hockenheim

Götz holt letzte Pole-Position

Entscheidung naht: Mercedes-Fahrer steht Maximilian Götz nach letztem Qualifying der GT-Masters-Saison 2018 in Hockenheim auf der Pole.

Bildquelle: ADAC Motorsport

In einem spannenden Zeittraining, in dem auf abtrocknender Strecke in den Schlussminuten immer wieder der Spitzenreiter wechselte, setzte sich Götz im Mercedes-AMG vom Team HTP am Ende durch. Mit 1.41.590 Minuten war der Champion von 2012 exakt 0,276 Sekunden schneller als der Audi R8 LMS von Florian Spengler und Dries Vanthoor (ECE).

"Es hat super Spaß gemacht, bei den Bedingungen zu fahren", sagte Götz, der zusammen mit Partner Markus Pommer als Tabellendritter zehn Punkte Rückstand auf die Tabellenspitze hat. 25 Punkte werden im Finalrennen noch vergeben. "Das Auto war topp, wir haben ein bisschen gepokert und sind spät rausgefahren. Das hat sich ausgezahlt. Ich kam kurz vor Ende über die Linie und habe die letzte Runde mit zwei lila Sektoren hinbekommen. Das war auch das Ziel, es ganz lang rauszuzögern und dann den letzten Schuss zu setzen. Da muss natürlich alles passen!"

Über seine Titelambitionen sagt Götz: "Die Ausgangslage ist sehr, sehr gut für uns. Wir stehen vorn in der ersten Reihe auf P1. Die anderen stehen etwas weiter hinten. Das tut uns gut. Das Auto geht gut im Regen, im Trockenen, in Mischbedingungen, wir waren das ganze Wochenende gut aufgestellt. Deswegen habe ich keine Angst vor dem Rennen, ich freue mich drauf."

Dritte wurden die Lamborghini-Piloten Rolf Ineichen und Christian Engelhart (Grasser) vor Sheldon und Kelvin van der Linde im besten Audi von Land, die mit 16 Punkten Rückstand ebenfalls noch Titelchancen haben. Die Top 5 komplettierten Mikkel Jensen und Timo Scheider (Schnitzer) im besten BMW M6 GT3.

Die Tabellenführer Robert Renauer und Mathieu Jaminet fuhren im Porsche 911 GT3 R auf die zehnte Position. "Es hätte besser laufen können, aber auch schlechter", so Jaminet. "Meine Runde war in Ordnung, aber es war nicht ganz einfach heute. Ich habe mich darauf konzentriert, die Linie zu halten und zu pushen. Das Feld ist wieder sehr eng beisammen, wir hatten ein schlechtes Timing bei der schnellen Runde am Schluss. Wie das Wetter wird, ist mir ganz egal. Das ist auch nicht relevant, wir müssen pushen und alles geben. Dann werden wir sehen, was dabei rauskommt. Es ist noch immer alles möglich."

Die schwierigste Ausgangslage im Titelkampf haben die aktuellen Gesamtzweiten und Rennsieger vom Samstag: Marvin Kirchhöfer und Daniel Keilwitz kamen mit ihrer Corvette C7 GT3 R von Callaway nur auf Platz 27.

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