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Rallycross-ÖM: Greinbach II

"Summersplash" beim RX-ÖM-Zonenlauf

Eine logistische Meisterleistung hat der Veranstalter RCC Süd Großpetersdorf am Wochenende im PS Racing Center Greinbach vollbracht.

Fotos: Markus Karner

134 Starter aus sechs Nationen bedeuteten einen Allzeitrekord im österreichischen Rallycross. Trotz Dauerregens am Samstag und am Sonntag Vormittag konnte der Zeitplan eingehalten werden. Pünktlich zum Start der Finalläufe kehrte die Sonne zurück und bescherte den zahlreichen Zuschauern extraspannende Rennen mit teilweise überraschenden Ergebnissen. Alex Wurz, Le-Mans-Sieger und 2018 Gaststarter in der Rallycross-WM, staunte über die großartige Veranstaltung und brachte es auf den Punkt: "Ich ziehe meinen Hut vor Greinbach. Solche Zentren braucht der Motorsport."

Die Königsklasse mit den 600 PS starken Supercars war dieses Mal eine klare Angelegenheit für die ungarischen Fahrer, mit einem klaren Sieg für den WM-Piloten Tamás Kárai (Audi S1) vor Csaba Spitzmüller (Škoda Fabia) und Attila Mozer (Audi S1). Bester Österreicher wurde Christoph Holzner mit seinem Mitsubishi Evo VI auf Platz fünf.

Der RCC-Süd-Pilot Erwin Frieszl (Peugeot 208) feierte in der Super-1600-Klasse einen klaren Heimsieg vor den starken Tschechen Jan Ratajský und Tomáš Krejčík (beide Škoda Fabia). Bei seinem Comeback erreichte Werner Panhauser (Citroën C2) einen guten vierten Platz.

In der Klasse STC über 2.000 cm³ gelang dem Ungarn "Bészi" (BMW M3) ein Überraschungssieg vor dem Slovaken Pavol Zachar (Seat León) und dem Tschechen Tomáš Mičík (Škoda Fabia). Die Favoriten Karl Schadenhofer (VW Golf) und Miroslav Pospíchal (VW Polo) schieden nach einem Gerangel bereits im Semifinale aus.

Der spannendste Finallauf fand in der Klasse STC bis 2.000 cm³ statt, in der die Führung in jeder Runde wechselte. Schließlich siegte der Pole Paweł Hankiewicz (VW Polo) vor dem tschechischen Seriensieger Roman Častoral (Opel Astra) und dem ungarischen Piloten Brúnó Csirmaz (Honda Civic).

Ein weiterer RCC-Süd-Pilot, Daniel Karlovits, wurde seiner Favoritenrolle gerecht und feierte in der Klasse STC bis 1.600 cm³ einen überlegenen Sieg vor zwei ungarische Piloten, Olivér Takács (Citroën DS3) und Mátyás Varga (Ford Fiesta).

Die Klasse National 1600 sorgt immer wieder für die größten Starterfelder und dadurch eine enorme Leistungsdichte, dieses Mal waren 23 Fahrer am Start. Glücklicher Sieger wurde Robert Vogl vor Andreas Hungendorfer (beide Citroën Saxo) und Roland Frisch (VW Polo). Der erst 14jährige Kevin Schermann (Suzuki Swift) erreichte erstmals ein Semifinale und hat damit sein Plansoll erfüllt.

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