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Slalom-ÖM: Greinbach

Über 270 Nennungen fürs Saisonfinale

Addiert man die Nennungen für Slalom-ÖM-Finale am 6. und der Slalom Trophy am 7. Oktober, ergibt sich dieser absolute Nennrekord.

Bildquelle: slalom-oem.at

Greinbach ist an diesem Wochenende gleich zweifacher Schauplatz für die Slalomszene: Addiert man die Nennungen vom Finale der Automobilslalomstaatsmeisterschaft am Samstag, dem 6. Oktober, und der Slalom Trophy am 7. Oktober ergibt sich ein absoluter Nennrekord. Veranstaltet werden beide Veranstaltungen vom RX Motorsportclub mit Christian Petrakovits an der Spitze.

In der Slalom-ÖM sind noch drei der vier Titelentscheidungen offen; man darf gespannt sein, wer letztlich die Nase vorne haben wird. In der Slalom Trophy möchte das Team des OÖ. Cups den Titel aus dem Vorjahr verteidigen, die Konkurrenz ist allerdings stark wie noch nie.

In der Staatsmeisterschaft der Gruppe 'Race' hat Patrick Mayer schon in Linz den Titel für sich entschieden, weshalb nur mehr der Vizemeistertitel zu holen ist. Die besten Karten haben Robert Aichlseder und Anton Hinterplattner. Die beste Ausgangsposition bei den noch offenen Entscheidungen hat der Führende der Gruppe 'Sport', Reinhard Frühwald. Er geht mit zwölf Punkten Vorsprung auf Patrik Mayer in das letzte Rennen und ist wohl nur mehr durch einen Defekt von der erfolgreichen Titelverteidigung abzuhalten.

Bei den historischen Fahrzeugen wird der Titel zwischen zwei Lokalmatadoren vergeben: Benjamin Rossegger hat fünf Zähler Vorsprung auf seinen härtesten Widersacher Peter Waldbauer. Um den dritten Gesamtrang gibt es ein Generationenduell zwischen der Jüngsten des Feldes, Stella Ochabauer, und einem der erfahrensten im Feld, Alfons Nothdurfter.

Die höchste Spannung verspricht die Titelentscheidung der Gruppe 'Street', in der Dieter Lapusch nur drei Punkte vor Markus Huber liegt. Lapusch muss aber seinen stärksten Konkurrenten auch beim Finale noch einmal besiegen, ansonsten ist bei Punktegleichstand und gleich vielen Siegen Huber der Meister, da er in diesem Fall beim letzten Rennen der Schnellere gewesen sein würde. Nebenbei sind auch noch die meisten Klassenentscheidungen offen, wodurch Motorsport auf höchstem Niveau gleichsam vorprogrammiert ist.

Die dritte Auflage der Slalom Trophy verspricht Hochspannung in allen Belangen: Zum einen erhalten die Klassensieger sowie die schnellste Dame wie schon in den Jahren zuvor jeweils eine Fahrerlizenz für die Saison 2019, zum anderen sind die Teams ebenfalls sehr stark aufgestellt. Äußerst positiv ist die Tatsache, dass Alfons Nothdurfter, der neue Leiter der Tiroler Meisterschaft, erstmals mit einer sehr starken Mannschaft antreten wird. Darunter wird auch der neue Tiroler Meister Robert Meier sein. Nicht vergessen darf man die ersten Drei aus dem Vorjahr, allen voran das Team des OÖ. Cups, das seinen Titel verteidigen möchte. Die Mannschaft des Slalom Race Cups, im Vorjahr knapp geschlagen, wird alles daran setzten, den Titel von 2016 zu wiederholen. Ebenfalls ein kräftiges Wörtchen um den Sieg mitreden will diesmal auch das Team des Wiener Slalom Cups gemeinsam mit dem ROSC (Region Ost Slalom Cup). Mit dabei auch das Team des Kärtner Slalom Cups, das diesmal aber eine etwas kleinere Abordnung nach Greinbach schickt. Dieser werden allerdings noch einige Fahrer, die von keinem Cup nominiert wurden, zur Seite stehen, womit auch sie gut aufgestellt ist.

Mit über 135 Nennungen an beiden Tagen und spannenden Entscheidungen sollte die Basis für ein tolles und spannendes Slalomwochenende gelegt sein; am Sonntag Abend wird man dann auch alle Sieger der jeweiligen Entscheidungen kennen.

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