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DTM: Hockenheimring I

DTM: Audi dominiert erste Trainings

In den ersten Trainings der neuen DTM-Saison hat Audi klar die Nase vorne, Neuzugang Aston Martin bildet das Schlusslicht.

Fotos: DTM

Die DTM-Saison in Hockenheim ist mit zwei Freien Trainings am Freitag-Nachmittag gestartet - und Audi gibt wie beim ITR-Test auf dem Lausitzring und bei den Herstellertests in Jerez den Ton an. Und zwar klar: Der Schweizer Nico Müller fuhr in 1:30.476 Minuten Tagesbestzeit und führt damit ein Audi-Quartett an.

Seine Bestmarke aus den ersten 45 Minuten hielt, weil es in der halbstündigen Session am späten Nachmittag nass war. Müller unterbot damit auch die Pole-Zeit von Gary Paffett um 1,8 Sekunden, die der amtierende Meister am Samstag vor einem Jahr aufstellte. Ein Beweis für die neue Turbo-Power in der DTM.

Was sich allerdings auch zeigte, ist eine Dreiklassengesellschaft: Vorne lagen fünf Audis, darunter der überraschend starke WRT-Audi-Rookie Jonathan Aberdein. Auf Platz fünf landete der bestplatzierte BMW-Pilot Marco Wittmann, der 0,692 Sekunden Rückstand hatte.

"Platz fünf ist für das erste Training an sich ganz okay, um das Wochenende zu starten", bilanziert der BMW-Pilot, der aber zugibt, dass die Münchner im Qualifying-Trimm nach wie vor Nachholbedarf haben: "Natürlich kommt es am Ende auf das Qualifying an, wo wir uns noch ein bisschen verbessern müssen und am Auto arbeiten müssen."

Währenddessen spricht Bestzeit-Halter Müller von einem "ordentlichen Start". Er habe an Short- und an Longruns gearbeitet. Dass die Ingolstädter auf eine schnelle Runde stark sind, ist von den Tests bereits bekannt. Aber wie sieht es bei den Longruns aus? "Da haben wir immer noch Arbeit vor uns", deutet Müller an, dass noch nicht alles perfekt ist.

Wie es Neuling Aston Martin geht? Die R-Motorsport-Truppe, die in einer neuen Lackierung antrat, reihte sich am ersten Trainingstag in Hockenheim am Ende des Feldes ein: Daniel Juncadella war mit 1,757 Sekunden Rückstand als 14. der schnellste Mann im Vantage. Auf den Plätzen 16 bis 18 reihten sich Jake Dennis, Paul di Resta und Ferdinand Habsburg, bei dem immer wieder die Rückfahrkamera ausfiel, ein.

Das Quartett wurde nur durch BMW-Pilot Joel Eriksson getrennt, der im ersten Training schon nach wenigen Minuten ins Kiesbett rutschte und so wertvolle Trainingszeit verlor. Auffällig war auch, dass viele Piloten dafür verwarnt wurden, die erste Kurve abzukürzen. Ein Vergehen, das ab dem Samstag übrigens geahndet wird.

Im nassen zweiten Training sicherte sich übrigens Bruno Spengler mit 1:43.780 Minuten die Bestzeit. Jake Dennis fehlten als Zweitem aber nur 14 Tausendstelsekunden auf die Bestzeit. Marco Wittmann (+0,185 Sekunden) wurde Dritter vor Rene Rast (+0,240) und Timo Glock (+0,367).
Pechvogel des Nachmittags war Philipp Eng, der aufgrund technischer Probleme keine gezeitete Runde fahren konnte.

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