MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel E: Paris

Qualifying der Schlüssel zum Rennsieg

Robin Frijns konnte gestern in Paris sein erstes Formel-E-Rennen gewinnen und führt das auf die Verbesserungen im Qualifying zurück.

Für Robin Frijns war der Fokus auf eine bessere Qualifying-Performance der Schlüssel für den ersten Sieg in der Formel E. Der Virgin-Pilot hatte gestern einen chaotischen Event in Paris für sich entschieden und dabei dem Wetterchaos um sich herum und zahlreichen Unterbrechungen getrotzt.

Der Niederländer war dabei als Dritter in den ePrix in der französischen Hauptstadt gegangen - zuvor war Platz acht sein bester Startplatz in der Saison 2018/19. "Zu Beginn der Saison war ich nicht der beste Qualifyer, aber ich habe mich wirklich verbessert und große Schritte gemacht", sagt Frijns.

"Das Team hat mir geholfen, und ich fühle mich dort wirklich wohl. Sam (Bird) war bislang ein wirklich guter Teamkollege. Ich fühle mich einfach wie zuhause, und es war der richtige Zeitpunkt für den ersten Sieg", so der Virgin-Pilot weiter.

Die Frage nach den Bereichen, in denen er sich beim Qualifying verbessert hat, beantwortet Frijns so: "Es ist einfach Selbstvertrauen, denn es liegt wohl nicht daran, dass ich im vergangenen Jahr nicht gefahren bin. Es macht das Leben vielleicht nicht einfacher, aber wir hatten auch keine Testfahrten." Die darf Virgin als Kundenteam nämlich nicht mehr privat absolvieren.

Mit dem neuen Gen2-Auto hatte Virgin zuvor auch keine Erfahrung, zudem würde sich alles durch das Brake-by-Wire-System anders verhalten, als man vorher erwartet hätte. "Damit hatte ich Probleme, aber ich mache Fortschritte und denke, dass mir im Qualifying zwei gute Runden gelungen sind", so Frijns. "Anfangs war ich immer etwas zu vorsichtig und habe in der Superpole sogar in Kurve 10 die Wand berührt."

Virgin-Teamchef Sylvain Filippi sagt, dass man bei der Arbeit mit Frijns Wert darauf lege, dass der Fahrer weiß, dass er die volle Unterstützung genießt. Die Qualifying-Performance könne man dabei "auf viele Arten" verbessern. "Es geht darum, ihm das Selbstvertrauen zu geben. Wir wissen, dass er es kann. Er weiß, dass er es kann. Und er weiß, dass er das Auto dazu hat. Es geht nur darum, es zusammenzubringen."

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel E: Paris

Weitere Artikel:

Samt "Großem Preis" am Schrannenplatz

Rückblick auf die Mödling Classic 2026

Bestes Wetter war den Fahrern am 9. Mai bei der Veranstaltung der Classic Rallye Staatsmeisterschaft hold. Im Feld von 75 Fahrzeugen sammelte ein Porsche 356 C von 1965 die wenigsten Strafpunkte. Wie gewohnt gab es wieder eine eigene Gäste-Wertung.

Sollte sich Max Verstappen mit seiner Kritik an der Formel 1 zurückhalten? Ex-Pilot Juan Pablo Montoya bringt eine mögliche Rennsperre für den Niederländer ins Spiel

Mehr Verbrenner statt Elektro

FIA ändert Formel-1-Regeln für 2027 wieder!

Der Automobil-Weltverband FIA hat Regeländerungen für die Formel-1-Saison 2027 angekündigt: Leistung des Verbrenners soll im kommenden Jahr wieder zunehmen

Valtteri Bottas über Mercedes-Zeit

"Ich hasste den Rennsport"

Valtteri Bottas spricht offen über mentale Probleme während seiner Zeit bei Mercedes und verrät, wie sehr ihn die Saison 2018 neben Lewis Hamilton belastet hat