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WEC: Fuji

Porsche verliert Pole in der GTE-Am.

Wegen technischer Unregelmäßigkeiten hat Porsche in der GTE-Am-Wertung seine Pole in Fuji verloren - Keating, Fraga und Bleekemolen strafversetzt.

Ben Keating und Felipe Fraga haben ihren Platz als Klassenbeste der GTE-Am-Wertung im Qualifying zum zweiten Saisonlauf Langstrecken-WM (WEC) 2019/20 in Fuji wieder eingebüßt. Die beiden Piloten vom Porsche-Team Project 1 hatten sich im #57 Porsche 911 RSR, den sie mit Jeroen Bleekemolen teilen, die Pole-Position in ihrer Klasse mit weniger als einer Zehntelsekunde Vorsprung gesichert.

Allerdings muss das Trio im Sonntagsrennen nun aus dem hinteren Teil des Feldes starten, nachdem ein Verstoß gegen die technischen Vorschriften von den Prüfern aufgedeckt wurde. In einem Statement der Stewards heißt es, dass das "Schnellöffnungssystem des Autos #57 nicht mit der Homologationsform übereinstimmt" und "die Befestigungsschraube der Tür fehlte". Zur Strafe wurden alle von Keating und Fraga gesetzten Rundenzeiten gestrichen.

Somit rückt der TF Sport Aston Martin Vantage GTE von Salih Yoluc, Charlie Eastwood und Jonathan Adam in der GTE-Am an die Spitze des Starterfeldes, gefolgt von dem in Silverstone siegreichen AF Corse Ferrari 488 GTE von Nicklas Nielsen, Francois Perrodo und Emmanuel Collard.

Keating, Fraga und Bleekemolen waren gezwungen, den Saisonauftakt in Silverstone im vergangenen Monat von der Box aus zu starten, nachdem ein Motorproblem sie daran gehindert hatte, am Qualifying teilzunehmen. Sie beendeten das Rennen damals als Zehnte ihrer Klasse. Anfang des Jahres wurde ihnen der GTE-Am-Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans abgenommen, als Keatings Ford GT einen nicht konformen Kraftstofftank hatte.

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