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GT Masters: Sachsenring

Hofer: Am Sachsenring regiert die Hoffnung

Der Perchtoldsdorfer Max Hofer hat in den letzten beiden Rennen im ADAC GT Masters noch die Chance auf den Titel in der Junior-Trophy.

Bildquelle: Montaplast by Land Motorsport

Der Ausklang im ADAC GT Masters steht an. Am nächsten Wochenende fährt die hochkarätige deutsche Tourenwagen-Serie, in der zu 80 Prozent professionelle Rennfahrer tätig sind, auf dem Sachsenring die letzten beiden Rennen der Saison 2019. Das Duo Patric Kirchhöfer Schweiz) und Kelvin van der Linde (Südafrika) steht bereits als Meister fest. Für den Österreicher Max Hofer und seinen Rennpartner im Audi R8 LMS GT3 des Montaplast by Land Motorsport Teams, den Deutschen Christopher Mies, geht es nach einem völlig verkorksten Auftritt zuletzt auf dem Hockenheimring vor allem um Schadensbegrenzung und Rehabilitierung. Für Max Hofer ist sogar der Titel in der GT-Masters-Junior Trophy noch in Reichweite, wenngleich dafür zwei außergewöhnliche Darbietungen sowie ein Quäntchen Glück vonnöten wären.

Fast acht Stunden dauerte die Fahrt von Hockenheim nach Perchtoldsdorf. Acht Stunden Heimreise, in denen Max Hofer im Auto allein war mit sich selbst, was ihm nach des Desaster in Hockenheim sowieso am liebsten war. Allein und auf der Suche nach einer Antwort auf ein Wochenende, für das er eigentlich keine Worte fand. Null Punkte in zwei Rennen (nach einem schuldlosen Unfall und einem reifenschaden-bedingten 17. Platz) kamen nicht einmal in den negativsten Erwartungen vor. In der Meisterschaft fiel das Duo Hofer/Mies dadurch vom dritten auf den siebenten Platz zurück. In der Junior Trophy verlor Max Hofer seine Führung ausgerechnet an den eigenen Teamkollegen Ricardo Feller aus der Schweiz.

Die Ausgangssituation für die kommenden beiden Finalrennen auf dem Sachsenring im ostdeutschen Hohenstein-Ernstthal ist sowohl in Richtung allgemeine GT-Masters-Meisterschaft als auch hinsichtlich Junior-Trophy zwar rechnerisch einfach, von der Umsetzung her jedoch ungleich schwieriger. Max Hofer: „Wenn wir die Meisterschaft noch unter den ersten Drei beenden wollen, und das ist unser erklärtes Ziel, dann müssen wir nächste Woche auf jeden Fall zwei Mal aufs Podest fahren. Der Junioren-Titel liegt nicht mehr allein in meiner Hand. Wenn ich zwei Mal gewinnen würde und Teamkollege Ricardo Feller zwei Mal Zweiter wird, hätte er am Ende trotzdem um einen Punkt mehr als ich.“ Mühelos sieht anders aus.

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