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Rallycross-ÖM: Wachauring

Wachauring mit 80 Startern

Mit zwei differenten Rennen wird heimisches Championat mit doppelten Punkten gestartet. Neben Rallycross geht es auch um Autocross-Zähler.

Foto: AH-Racing/Bergsmann

Die ÖAMTC Fahrtechnik (Johann Danzinger) ist auf dem Wachauring in Melk, am Samstag 13. und Sonntag 14. April 2019 der Veranstalter für den Auftakt in der heimischen Rallycross Meisterschaft. Am Samstag wird ein kompletter heimischer Meisterschaftslauf ausgetragen, dies ebenfalls am Sonntag, dazu kommt die Punktejagd um die FIA-CEZ Meisterschaft und gleichzeitig auch ein Lauf zur slowakischen Rallyecross Staatsmeisterschaft. Am Sonntag sind dann noch einige heimische Autocrosser unterwegs, die um Punkte für die Staatsmeisterschaft fahren.

Nachdem derzeitigen Nennergebnis werden sich an beiden Tagen rund 80 Starter aus acht Nationen (Slowakei, Tschechien, Norwegen, Ungarn, Rumänien, Polen, Niederlande und Österreich) auf dem Wachauring einfinden. Am Samstag werden 46 Fahrer antreten, am Sonntag dann insgesamt 75 Piloten. Verantwortlich zeichnen für beide Veranstaltungstage Rennleiter Thomas Leichtfried und Rennleiter Stellvertreter Markus Felbauer.

SuperCars

Hier sollte der klare Favorit als Titelverteidiger der Oberösterreicher Alois Höller sein. Der Mühlviertler kommt mit einem völlig neu aufgebauten Ford Fiesta nach Melk und hat mit diesem Auto vor wenigen Wochen beim Saisonauftakt zum FIA-Zone-Championat auf dem Slowakiaring einen beachtlichen zweiten Platz belegt. Damit ist er auf dem Wachauring auch der klare Sieganwärter an beiden Tagen. Am Samstag werden seine schärfsten Konkurrenten der Tscheche Ales Fucik (VW Polo) und der Slowake Miroslav Pospichal (Skoda Fabia 4x4) sein, am Sonntag kommen noch die beiden Österreicher Matthias Schörgenhofer (VW Golf V) und der Burgenländer Tristan Ekker (VW Polo), sowie der Slowake Marian Gajdos (Ford Focus) hinzu.

Super 1600

Am Samstag kommt es zu einem reinen Österreicher-Duell zwischen den beiden Steirern Erwin Frieszl (Peugeot 208) und Dominik Rath (Peugeot 207) sowie dem Oberösterreicher Lukas Dirnberger (Skoda Fabia) und dem Niederösterreicher Markus Köberl (Citroen Saxo). Am Sonntag gesellen sich noch die beiden Tschechen Zdenek Kucera (Skoda Fabia) und Tomas Krejcik (Skoda Citigo) der Rumäne Andrei Vajda (Suzuki Swift) und als absolut interessantester Starter der Norweger Ole Henry Steinsholt (Skoda Fabia) dazu. Der Nordländer ist erst 16 Jahre alt, hat aber bereits dreimal den Titel North European Champion eingefahren. Er fährt in Melk einen Testeinsatz für RX-EM in Barcelona. Jederzeit für einen Sieg gut ist auch der Ungar „CSUCSU“ (Renault Twingo) der bereits RX-WM Erfahrung mitbringt und das letzte Mal auf dem Slovakiaring gewonnen hat.

Super TouringCars -1600

Mit Richard Förster (VW Polo), Patrick Riedl (Citroen Saxo), Michael Förstl (Peugeot 106), Bernd Werfing (VW Polo) und Richard Delian sen. (Proton) sind am ersten Tag in Melk fünf heimische Piloten im Einsatz. Etwas härter wird vermutlich am Sonntag gekämpft werden. Da kommen noch die Vizemeisterin aus dem Vorjahr Birgit Kuttner (Honda Civic), der Oberösterreicher Raphael Dirnberger (VW Polo) der Niederösterreicher Andreas Hipfl (VW Polo), die Tschechen Radek Dvorak (Seat Ibiza) u. Jiri Galuska (Ford Fiesta), die beiden Ungarn Hangodi Bendeguz (Honda Civic) und Csaba Pallag-Bozsak (Ford Puma) dazu.

Super TouringCars – 2000

Hier sind mit dem Tschechen Roman Castoral (Opel Astra) und dem Burgenländer Dominik Jordanich (Honda Civic) der Vorjahresmeister und der Vizemeister wieder am Start und zählen damit auch gleich zu den Favoriten. Mit dem Niederösterreicher Karl Wagner (Renault Megane) Vierter im letzten Jahr und Daniel Gruber (Seat Ibiza) Siebenter Im Vorjahr kommen Piloten nach Melk, die sicher auch Anspruch auf einen Podestplatz haben.

Super TouringCars + 2000

Hier kommt der Lokalmatador und Titelverteidiger zurück auf den Wachauring. Der 44-jährige Karl Schadenhofer aus Landfriedstetten (Bezirk Melk) begann das heurige Jahr genau so erfolgreich wie er das alte mit dem Titel beendet hat. Ihm gelang beim Saisonauftakt zum FIA Zone Championat auf dem Slovakiaring mit seinem VW Golf 4 KitCar ein Sieg gegen schwere Konkurrenz. Weitere Podestanwärter sind der Dritte aus dem Vorjahr der Niederösterreicher Gerald Woldrich (Mercedes C250D) sowie die punktegleichen jeweils Vorjahresvierten, Hubert Spitzhofer (Skoda Octavia) und Zoltan Koncseg (BMW M3) aus Ungarn.

National 1600

Für diese Klasse haben sich nicht weniger als 22 Piloten in die Nennliste eingetragen. Das nationale Feld wird angeführt von Vizemeister Robert Vogl (Citroen Saxo). Seine härtesten Widersacher werden der Niederösterreicher Nico Stachelberger (Peugeot 106), Lokalmatador und im Vorjahr Fünfter Roland Frisch (Peugeot 106), Andreas Hungendorfer (Citroen Saxo) als Sechster und Felix Wurz (VW Polo) als vorjähriger Gesamtsiebenter. Dessen Onkel Christoph Wurz hat scheinbar im letzten Jahr Blut geleckt und startet neuerlich mit einem VW Polo. Einzige Dame in dieser Klasse ist Nina Spitaler, die Niederösterreicherin setzt einen Mini One ein. Mit dem Steirer Keke Platzer versucht sich auf VW Polo wieder ein Journalist, diesmal von Rally&more.

Super Buggy

Der Niederösterreicher Markus Thomas wurde im letzten Jahr mit seinem Alfa Racing Honda Super Buggy in der Meisterschaft Gesamtfünfter und damit hinter vier Ausländern bester Österreicher.

Buggy 1600

Hier werden die beiden Brüder Marco und Luca Gerhartl aus Niederösterreich ein Duell austragen. Marco der im letzten Jahr in der Meisterschaft Zweiter wurde, steuert in Melk ein Suzuki Hayabusa Buggy 1600, sein Bruder Luca setzt ein Kawasaki Orca 04 Buggy ein.

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