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Rallycross-ÖM: Fuglau II

Gemischtes Doppel an diesem Wochenende

Zehn Klassen, über 100 Fahrer: Beim sechsten Lauf zur Rallycross-ÖM 2019 am 27./28. Juli wartet viel Konkurrenz auf die Österreicher.

Fotos: Walter Vogler

Die starke ungarische Rallycrossmeisterschaft verstärkt die Klassen Supercars, Super 1600 sowie die großen und kleinen Supertourenwagen. Bei den Supercars hat Dauerbrenner Alois Höller, der gerade das Rennen in Sedlčany (CZE) gewinnen konnte, in Fuglau mit Tamás Kárai und Zoltán Vass (beide Audi A1) mindestens zwei ebenbürtige Gegner. Unter den acht Teilnehmern in der schnellsten Klasse sind mit Matthias Schörgenhofer (VW Golf), Tristan Ekker (VW Polo) und Roland Rohrer (Mitsubishi Lancer) drei weitere Österreicher am Start und gewiss für Überraschungen gut.

In der spektakulären Klasse der Super-1600er kommt Erwin Frieszl (Peugeot 208) nach dem Heimsieg beim vorletzten ÖM-Lauf in Greinbach als Favorit nach Fuglau. Als unberechenbarer Gegner könnte Bernát-Lukács Sándor in Erscheinung treten. Der Weg zum Sieg in der Klasse STC über 2.000 cm³ führt auf jeden Fall über Zoltán Koncseg (BMW M3). Das heißeste Eisen der Österreicher ist Karl Schadenhofer (VW Golf). Karl Wagner und Dominik Glinz nehmen es in der Tourenwagenklasse unter 2.000 cm³ Hubraum u.a. mit Roman Častoral (CZE; Opel Astra) und Jo van der Ven (NED; VW Polo) auf.

Die STC bis 1.600 cm³ wird wieder vom KFZ1-Cup verstärkt: Raphael Dirnberger, Richard Förster und Andreas Hipfl sind im dortigen Meisterschaftskampf bereits mittendrin. Um den Sieg fahren aber die Piloten mit den schnelleren Autos, etwa Patrick Riedl (Citroën Saxo) oder Stefan Kellner (Peugeot 106) bei seinem ersten Start in diesem Jahr. Die meisten Teilnehmer, rund 20, hat erneut die "National 1600". Beim Rennen im Frühjahr gewann Keke Platzer (VW Polo), betreut vom heimischen Team JW Racing, vor Nico Stachelberger (Peugeot 106) und Georg Bruckmüller (Citroën Saxo). Aufs Podest schielen aber mindestens noch sechs weitere Fahrer.

Die weiteren Klassen der Ungarn sind Markenpokale für Mazda MX-5, Opel Astra und Suzuki Swift sowie die ungarische Juniorenklasse. Im Unterschied zum ersten Rennen Anfang Juni des Jahres müssen sich die Piloten am 27. und 28. Juli einer stark veränderten Rennstrecke stellen: Die Ostkurve wurde mit Schotter versehen, und auf der Gegengerade wurde ein neuer, spektakulärer Sprung angelegt.

Eintrittskarten können beim Veranstalter Motorsport Team Mostviertel per E-Mail oder Facebook angefordert werden. Weiters sind Karten auch bei Kfz Freinberger, Schörgenbrunnenweg 1 in Ruprechtshofen, und Kfz Rabl im Betriebsgebiet Nord 3 in Markersdorf erhältlich. Das Wochenendticket kostet im Vorverkauf zwölf Euro. Der Besuch des Fahrerlagers ist frei, die Platzwahl ebenso.

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